Donnerstag, 31. Januar 2008

Weiberfasching

gibt es hier nicht.
Berliner Pfannkuchen mit Marmelade gefüllt gibt es hier auch nicht.
Vielleicht sollte ich mir einen "Bola de Berlim" ohne Creme kaufen (Berliner mit Creme finde ich einfach nur bähh) und selbst mit roter Marmelade füllen.
Und wenn ich an all die leckeren Pfannkuchenfüllungen denke, die es zum Fasching in Berlin gibt, oder zumindest gab, bekomme ich richtig Lust auf so einen 'Ball'. Pfannkuchen gefüllt mit Grand Marnier oder Eierlikör oder... Lecker!

Turnschuhproblem

Vor einigen Wochen habe ich meine alten Laufschuhe rausgekramt, um damit im Stadion meine Runden zu drehen. Diese lagen seit mehr als 10 Jahren unbenutzt und noch fast neu im Schrank. Schon nach dem zweiten Mal Laufen taten mir die Zehen so weh, dass ich die Schuhe wieder dahin beförderte, wo ich sie hergeholt hatte. Daraufhin suchte ich im Sportgeschäft nach neuen Laufschuhen, fand aber bisher nichts, was mir gefiel oder in meiner Grösse da war (Winterschlussverkauf). Also zog ich gestern meine ebenfalls alten und lange nicht benutzten Tennisschuhe an. Aber auch damit war das Rundendrehen kein Vergnügen, auch diese Schuhe passen nicht mehr so, wie damals als ich sie kaufte.
Schrumpfen Schuhe mit den Jahren?

Mittwoch, 30. Januar 2008

Umzug

Wir ziehen um. Zum Glück nur innerhalb der Firma vom Erdgeschoss in den ersten Stock.
Trotzdem geht es jetzt ans Aufräumen, Einräumen, Wegwerfen. Wenn ich mich hier umschaue, brauche ich einen grossen Mülleimer, um die seit Jahren angesammelten und nicht mehr benötigten Unterlagen etc. zu entsorgen.

Dienstag, 29. Januar 2008

Spiele

Computerspiele mag ich nicht, hat mich nie interessiert.
Auch um Sohnemanns Playstation habe ich mich nie gekümmert, sprich, ich habe das Ding nie angerührt.
Gestern abend spielten JF und Johannes ein neues Spiel, ein Autorennen, und die Autos waren auch bei mehrmaligem gegen die Wand fahren nicht kaputt zu kriegen. Nachdem ich mir das eine Weile angeschaut hatte, wollte ich es auch mal versuchen. Was ich da zusammen fuhr war grauslig, aber ich habe mich köstlich amüsiert.
Johannes meinte, jetzt müsse ich auch mal seine Nintendo Spiele ausprobieren.

Montag, 28. Januar 2008

Restaurantbesuch

Nchdem wir am vorletzten Wochenende eh ins Bairro Alto mussten, weil wir ins Theater wollten, beschlossen wir auch dort zu Abend zu essen. 19.15h ist aber für Portugiesen noch keine Abendessenszeit, so standen wir also bei drei Restaurants vor verschlossenen Türen und suchten danach das Antigo 1º de Maio auf, das zu dieser Zeit schon geöffnet hatte.
Es waren auch nur 2 Tische besetzt, sicherlich Touristen, die schon früh zu Abend assen. Als Vorspeise bestellten wir ‘Peixinhos da Horta’ (grüne Bohnen mit Teig umhüllt und fritiert), die allen ausser Johannes gut schmeckten.
Als "prato do dia" (Tagesessen ) stand unter anderem ‘Filetes de peixe-galo com açorda' auf der Karte. Da ich dieses Gericht dort immer sehr gerne gegessen hatte, bestellte ich es. Der Fisch war gut, aber die Açorda ist nicht mehr das, was sie früher mal war, nun ist es halt ein ganz normaler "Brotbrei".
C. hatte gegrillten Lachs und fand ihn sehr salzig. Aber die Geschmäcker sind wohl verschieden, denn am Nebentisch wurde kräftig nachgesalzen.
Als wir das Restaurant nach 20.00h verliessen, gab es immer noch genügend freie Plätze. Das war früher mal undenkbar, beim vorigen Besitzer standen die Leute draussen Schlange und warteten auf einen freien Tisch.

Donnerstag, 24. Januar 2008

Strassenlärm

Wenn man von jemandem angerufen wird, der gerade mit dem Handy auf den Strassen der Hauptstadt spazieren geht, bekommt man vor lauter Hupen und Autogebrumme kaum was von der eigentlichen Konversation mit.
Immerhin habe ich verstanden, dass wir am Samstag zum Essen eingeladen sind.

Mittwoch, 23. Januar 2008

Festival des deutschsprachigen Films

Vom 30. Januar bis zum 6. Februar findet im Cinema São Jorge in Lissabon das
"KINO - Festival des deutschsprachigen Films" statt.
Das Programm sowie nähere Informationen zum Festival und den Filmen findet man hier.

Wer suchet

der findet manchmal nicht das Richtige.
Die Suche nach Ski an der Marmelada war der Lacher des Tages.
Ist vielleicht doch ein bisschen zu klebrig ;-)
und weiss ist die Marmelada auch nicht, eher rötlich braun.
Beim nächsten Mal lieber nach MARMOLADA oder Marmolata suchen.

Dienstag, 22. Januar 2008

Das Märchen von der Grünen Schlange

Einen Tag vor der Premiere der gleichnamigen Oper von Emmanuel Nunes findet eine Lesung des Märchens von der Grünen Schlange im Auditorium des Goethe-Instituts statt.
Nach einer Einführung in das Märchen durch Yvette Centeno werden Diogo Dória und Studenten der Escola Superior de Artes e Design de Caldas da Rainha die Theaterberabeitung vortragen.
An der anschliessenden Gesprächs- und Diskussionsrunde nehmen die Regisseurin der Oper, Karoline Gruber, der Vertreter der Künstlerischen Leitung und Casting-Direktor am TNSC, Sven Müller, die Autorin der Theaterfassung Yvette Centeno und der Schauspieler Diogo Dória teil.

Der Eintritt ist frei.

Kinderlos

Da Sohnemann am Freitag bei einem Freund übernachtete, überlegten wir, uns ein nettes Restaurant zu suchen, in das man nicht unbedingt Kinder mitnimmt und reservierten einen Tisch im Mezzaluna.
Das Essen war mal wieder sehr lecker. Als Vorspeise hatte ich 'Courgette com Morcela de Arroz, Mozzarella Derretida e Molho de Ginja' (Zucchini mit Reisblutwurst und geschmolzenem Mozzarella, dazu Sauerkirschsauce), eine etwas ungewöhnliche aber interessante Kombination. Als Hauptgericht wählte ich das Tagesgericht, 'Spaghetti preto com Lavagante' (schwarze Spaghetti mit Hummer), hmmm sehr lecker! und zum Abschluss ein Zitronensorbet.
JF began mit einem Carpaccio, um danach 'Coxas de Frango Recheadas com Farinheira e Espinafres' (Knochenlose Hühnerschenkel, gefüllt mit "Farinheira" und Spinat) zu essen. Auch er bestellte zum Nachtisch Zitronensorbet. Eine Flasche Vinho da Nora mundete prima dazu.
Das Mezzaluna ist nach wie vor empfehlenswert, guter Service, gutes Essen, und das Preis- Leistungsverhältnis stimmt auch.

Montag, 21. Januar 2008

Theaterbesuch

Am Samstag haben wir uns also ins Theater São Luiz begeben, um uns Evil Machines anzusehen.
Der Saal war zwar nicht ausverkauft, aber doch gut besucht.
Der Vorhang ging auf, und wir erfreuten uns an einem Staubsaugerchor, der Auftritt des Riesenstaubsaugers war sehr beeindruckend.
Uns hat das Stück gut gefallen, besonders die Kostüme haben mich begeistert. Wenn ich zum Faschingsball wollte, würde ich mir eins der Kostüme nachschneidern, wie zum Beispiel den Schneebesen, oder das rote Telefon, oder die Vespa, oder das schnittige Motorrad, oder ...
Gut, dass der Text als Untertitel mitlief, so konnte man die Handlung gut mitverfolgen.
Hätten wir uns nur auf den englischen Text verlassen müssen, hätten wir sicherlich nur die Hälfte verstanden, bei gesungenem Text hab ich sogar auf deutsch Probleme alles zu verstehen.
Die Untertitel sind hier eher Obertitel, denn sie sind über der Bühne angebracht. Somit sind die ersten Reihen vielleicht nicht ganz zu empfehlen, da man dort doch den Kopf recht hoch halten muss, um die Texte zu lesen, und damit den Bühnenverlauf nicht mehr ganz so gut mitbekommt. Wir hatten Balkonplätze und somit gute Sicht sowohl auf die Bühne als auch auf die Untertitel.
Alles in allem ein gelungener Abend, zumal Johannes vor der Vorstellung noch einen der 'Gatos' bei einen Interview, das im Foyer abgehalten wurde, beobachten dufte.
(Für den, der 'Gato Fedorento' nicht kennt, hier ein Beispiel, allerdings auf portugiesisch.)

Freitag, 18. Januar 2008

Gérald Bloncourt im Museum Berardo

Die Ausstellung "Gerald Bloncourt, Por uma Vida Melhor" (Für ein besseres Leben), wird heute im Museum Berardo eröffnet.
Der im Jahre 1926 in Haiti geborene Maler, Dichter, Schriftsteller und Fotograf Gérald Bloncourt realisierte Ende der Fünziger Jahre eine Serie von Reportagen über die portugiesischen Emigration in Frankreich.
In der Ausstellung, die bis zum 18. Mai im ersten Untergeschoss des CCB (Centro Cultural de Belém) besucht werden kann, werden etwa 50 bisher nicht veröffentlichte Fotografien aus diesen Reportagen gezeigt.

Weitere Fotografien von Gérald Bloncourt kann man hier finden.

Ein Hotelzimmer - viele Preise

Es haben sich einige liebe Verwandte angesagt. Sie wollen mit dem Billigflieger an die Algarve fliegen und dort ein paar Tage ein bisschen vorfrühlingshafte Sonne tanken. Das Hotelzimmer haben sie auch schon gebucht bei einem Reiseanbieter, der auf Portugal spezialisiert ist. Im Nachhinein wurde ihnen sogar Halbpension zum gleichen Preis angeboten, insgesamt zahlen sie knapp 200€ für den Hotelaufenthalt.
Wir wollen uns dort mit ihnen treffen. Also rief ich direkt beim Hotel an und erkundigte mich nach dem Zimmerpreis. 90€ für eine Übernachtung mit Frühstück war die Antwort. Das geht vielleicht auch billiger, dachte ich und fragte beim Portugalspezialisten nach. Der hatte zwar das besagte Hotel noch im Angebot, allerdings nur für 5 Nächte und nicht für 3, also wurde weitergesucht. Fündig wurde ich dann bei einem anderen deutschen Reiseanbieter, 3 Nächte mit Halbpension für etwa 150€, auch nicht schlecht.

Donnerstag, 17. Januar 2008

Die schönsten Buchhandlungen

The Guardian hat eine Liste der 10 schönsten Buchhandlungen der Welt zusammengestellt.
Die Livrario Lello in Porto bekam den dritten Platz hinter Boekhandel Selexyz Dominicanen in Maastricht und El Ateneo in Buenos Aires.
Bei meinem nächsten Porto Besuch werde ich dort mal stöbern.

Akzent

Nun gehe ich seit einiger Zeit regelmässig in ein Stadion, um dort in schnellem Schritt einige Runden zu drehen. Ausser mir laufen dort mal mehr mal weniger andere Menschen die gleichen Runden, einige im Uhrzeigersinn, andere gegen den Uhrzeigersinn.
Bei einem meiner letzten Besuche im besagten Stadion hat mich einer der anderen "Rundendreher" nach der Uhrzeit gefragt.
Ich also in meinem besten Portugiesisch die Zeit gesagt - und ... was war die Antwort: "Oh, are you English?"
Das konnte ich allerdings verneinen.
Aber obwohl ich schon seit einigen Jahren in diesem Land lebe und täglich mehr portugiesisch als deutsch spreche, lässt sich der Akzent einfach nicht ablegen.

Dienstag, 15. Januar 2008

Daniel Mille live

Am Freitag, dem 18. Januar und am Samstag, dem 19. Januar jeweils um 23h30 gastiert Daniel Mille (Akkordeon) bei OndaJazz, wo er sein neuestes Album "Après la pluie" präsentieren wird.
Mit dabei sind:
Victor Zamora - Piano,
Gustavo Roriz - Kontrabass,
Guto Lucena - Saxophon und
Sebastien Scheriff - Percussion.

Der Eintritt beträgt 9€

OndaJazz
Arco de Jesus, 7 , 1100-033 Alfama - Lisboa
Tel: 218 873 064

Schon einen kleinen Vorgeschmack gibt es hier.

Jazz-Konzert

Für den Goethe-Garten ist es noch zu kalt, aber im Goetheinstitut findet heute abend um 19.30h ein Jazz-Konzert statt:

Marc Demuth Quartett featuring Sofia Ribeiro

Es ist eine Veranstaltung der Botschaft Luxemburg.
Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Montag, 14. Januar 2008

Schnee

Ich weiss nicht, wie das Wetter in Deutschland zur Zeit ist, und wenn ich die letzten Fotos von "Suomalainen Päiväkirja" in Finnland anschaue, sehe ich dort auch fast keinen Schnee, aber in Portugal gibt es zur Zeit das weisse Nass. Gestern hat es in der Serra da Estrela geschneit und zwar so heftig, dass die Strasse Piornos-Torre geschlossen werden musste. Hoffentlich bleibt es dort weiterhin kalt, dann steht einem Skiwochenende nichts mehr im Wege.
Wir waren gestern in der Nähe der Serra da Estrela und gegen Mittag waren es dort ganze 4 Grad. Allerdings hat es bei uns im Tal nur geregnet und nicht geschneit.

Bücherflohmarkt

Die Bibliothek des Goethe-Institutes in Lissabon veranstaltet vom 28.01. bis 01.02.2008 einen Bücherflohmarkt mit Büchern aus dem Altbestand. Jedes der dort angebotenen Bücher kann für nur 0,50 Euro erworben werden.
Ab dem 04. Februar 2008 wird die Bibliothek für ca. 8 Wochen wegen Umbaumassnahmen geschlossen bleiben.

Freitag, 11. Januar 2008

Teufelsmaschinen in Lissabon

Welturaufführung des Muscials "Evil Machines" wird am 12. Januar im Theater São Luiz in Lissabon sein.

Aufrührerische Lebewesen, höllische Parkautomaten, eine Waschmaschine, die sich emanzipieren will und wilde Autos sind einige der Elektrogeräte und Maschinen, die die Welt einnehmen und die menschliche Rasse zerstören wollen. So singt das Ensemble auf der Bühne an einer Stelle "There's no one meaner than a vacuum cleaner." Und an einer anderen geht es wutentbrannt so weiter "Parking meters, parking meters, parking meters from hell!"

Diese musikalische Fantasie basiert auf einem Buch von Anna Söderström und Terry Jones. Der Brite Terry Jones, einer der Autoren und Interpreten des "Monty Python's Flying Circus", hat auch am Textbuch mitgearbeitet und setzte das Musical in Szene.

Die Kostüme wurden von der Kostümdesignerin Vin Burnham kreiert, die schon bei Film-Klassikern wie Batman, Das 5. Element, Time Bandits und Der Sinn des Lebens mitgewirkt hat.

Donnerstag, 10. Januar 2008

Adeus Ota

Nach dem ganzen Hickhack scheint es nun endlich entschieden. Wie der "Diário Digital" berichtet soll der neue Flughafen "Aeroporto Internacional de Lisboa" in Alcochete gebaut werden.

Opernpremiere in den Kinosälen

Die Premierenveranstaltung der Oper “Das Märchen” des Komponisten Emmanuel Nunes, die am 25. Januar im Teatro Nacional de São Carlos in Lissabon stattfindet, wird live übertragen und kann in 14 Kinosälen des Landes von etwa 11 Millionen Zuschauern mitverfolgt werden.

Das Märchen ist eine zeitgenössische Oper nach einem Text von Goehte und wird auf deutsch vorgetragen.
Sie wurde vom Theater São Carlos, dem Casa da Música und der Stiftung Calouste Gulbenkian in Auftrag gegeben.

In Portugal ist dies die erste Oper, die live in die Kinos übertragen wird; in anderen Ländern, z.B. den USA gibt es dies schon.

Die Premiere wird in Ponte de Lima, Porto, Vila Flor, Aveiro, Coimbra, Castelo Branco, Leiria, Torres Novas, Portalegre, Estremoz, Beja, Faro, Açores und Madeira in den Kinos zu sehen sein.

Die Geschichte spielt in einer symbolischen Landschaft, die durch einen Fluß geteilt ist, der nur durch den Fährmann, die Schlange des Mittags oder den abendlichen Schatten eines Riesen überschritten werden kann.
Weiter darin vor kommen die "schöne Lilie“, ein junger Mann, der sich in sie verliebt, ein Alter mit Lampe und seine Frau, vier Könige, Irrlichter und eine Schlange.
Die ganze Geschichte kann zum Beispiel hier nachgelesen werden.

Mittwoch, 9. Januar 2008

Nochmal zu Bolo Rei

Mein Kollege hat mir gerade erzählt, dass er an Heilig Abend zwei (!) Stunden auf seinen Bolo Rei warten musste, so lang war die Schlange in der Confeitaria Nacional.
Gut, es wurden Nummern vergeben und so konnte er sich während der zwei Stunden in der Baixa umsehen. Da hätte ich wohl meinen Bolo Rei woanders gekauft, oder an einem anderen Tag. Ich hab am Samstag noch einen erstanden dort, ganz ohne Anstehen.

Jetzt aber

Das neue Programm wurde mir gerade vom Help Desk installiert.
Jetzt steht dem Arbeiten also nix mehr im Wege, und Entschuldigungen hab ich ich auch keine mehr. Also los an die Arbeit!

Dienstag, 8. Januar 2008

It can read your mind

Ein nettes Spiel.
Sie denken an etwas, und die KI wird versuchen, es zu erraten, indem sie Ihnen eine Reihe einfacher Fragen stellt. Stellen Sie sich etwas vor, das allgemein bekannt ist. Es darf allerdings keine spezifische Person etc. sein.
Probieren Sie es aus.

Montag, 7. Januar 2008

Alles Design

Letzte Woche haben wir ein neues Restaurant ausprobiert, und zwar das Restaurant Saldanha Mar des gerade eröffneten Hotels Fontana Park, in der Nähe vom Platz Saldanha.
Die Einrichtung ist ganz in weiss gehalten. Die erste Bemerkung von Johannes, als er die Karte in der Hand hielt, war “Nur eine Seite”. Er fand dann aber doch gleich was Passendes, nämlich eine Spargelcremesuppe. JF bestellte Pica Pau vom Rind und ich wollte “Carne de porco com Amêijoas” (Schweinefleisch mit Muscheln), einer der Vorschläge des Küchenchefs probieren. Die Beilagen müssen extra bestellt (und bezahlt) werden, für mich einen gemischten Salat, JF bevorzugte Grelos.
Die Gläser, die auf dem Tisch standen erinnerten mehr an Sektflöten als an Weingläser und der Wein liess sich auch kaum darin schwenken, aber die emsige Bedienung erklärte uns, dass dies alles Design wäre. Wein und Wasser standen auch nicht auf unserem Tisch, die Bedienung schenkte nach, wenn das Glas leer war. Dies klappte auch gut am Anfang, als das Restaurant sich aber etwas füllte, sassen wir vor leeren Gläsern und mussten die Bedienugn darauf aufmerksam machen uns nachzuschenken. Die Bitte unsererseits den Wein doch auf unserem Tisch stehen zu lassen wurde mit der Begründung “Das Nachschenken ist meine Aufgabe” abgelehnt. Leider wurde diese Aufgabe aber auch weiterhin nicht richtig erfüllt.
Als die Suppe serviert wurde staunte Johannes nicht schlecht über den Teller, Design eben. Es schmeckte ihm sehr gut, nur den sehr klein geschnittenen Bacon, der sich auf dem Tellerboden befand liess er zurück. JF schmeckte es ebenfalls gut, mein Gericht war eher normal zu nennen, die Muscheln waren gut, aber einige Fleischstücke etwas hart.
Als Nachtisch bestellten die Herren ein Stück Schokoladentorte, eine Bombe, aber lecker.
Die Bedienung entschuldigte sich übrigens als wir das Restaurant verliessen für die fehlende Aufmerksamkeit beim Weinnachschenken.
Einen Hotelprospekt habe ich mir dann auch noch geben lassen. Man kann sich das aber auch hier ansehen. Die Bäume im Restaurant sind übrigens nicht wie auf dem Foto, sondern alle weiss.

Donnerstag, 3. Januar 2008

Rauchverbot

Geraucht wird nicht mehr in portugiesischen Restaurants, ausser es wurde eine Rauchabzugsanlage installiert. Die meisten Cafés und Restaurants haben das aber erst mal nicht. In der Café- und Restaurantabteilung des El Corte Inglés gibt es eine Raucherecke, da treffen sich dann alle Raucher in einem Glaskäfig um ihren Kaffee zu trinken.
Auch auf Arbeit ist das Rauchen innerhalb der Gebäude jetzt verboten. Gestern wurden alle Aschenbecher, die in der Kaffeeecke angebracht waren abmontiert. Meine Kollegin ist heute morgen jammernd mit Schirm und in Jacke abgezogen, um vor der Tür ihre Zigarette zu rauchen. Bei dem Wetter, das hier gerade herrscht (starker Wind und Regenschauer) ist das Rauchen wirklich kein Vergnügen.
Aber sehr angenehm ist es durch die Shopping Center zu spazieren und im Restaurant zu sitzen, ohne den Qualm der rauchenden Mitmenschen einatmen zu müssen.

Mittwoch, 2. Januar 2008

Bom Ano

Nachdem Weihnachten in Deutschland gefeiert wurde, haben wir auf das neue Jahr in Portugal angestossen.
Nach Nebel und -6 Grad im Elsass und in Deutschland flogen wir in den sonnigen Süden, wo wir tagsüber bei 15 Grad in der Sonne sitzen konnten.
Nun ist der Urlaub vorbei und der Alltag hat uns wieder.