Montag, 31. März 2008

Im Nationalpark Peneda Gerês

Den kriegerischen Anfängen Portugals wurde hier ein Denkmal gesetzt.



Eindrücke von Ponte da Barca















Im Nationalpark
Die ganze Landschaft ist von gelben Blüten überzogen.
Ich weiss nicht wie die Pflanze heisst, Ginster ist es nicht.



Die Pferde laufen im Nationalpark frei rum, genau wie die Rinder, die mir allerdings nicht vor die Linse kamen.





Espigueiros (Getreidespeicher) aus dem 18. und 19. Jahrhundert




Trotz der Kälte grünte und blühte es schon kräftig.





Die Ferien sind um

Dabei hatte ich mich gerade so schön daran gewöhnt.
Später aufstehen, in Ruhe frühstücken, keine Pausenbrote machen und nicht ständig das Kind zur Eile antreiben.
Bis Juli ist damit erst mal Schluss.

Freitag, 28. März 2008

Auswärts schlafen

und natürlich ohne Eltern ist für Johannes immer ein besonderes Ereignis.
Diesmal hatte die Ferienbetreuung eine Übernachtung organisiert und Johannes war begeistert.
Als ich ihn gestern nachmittag nach der 'langen Nacht' dort abholte war er natürlich entsprechend kaputt, denn sie durften mal so richtig spät ins Bett.
So ist er also im Auto auf dem Nachhauseweg eingeschlafen, aber nach seinen Behauptungen war er überhaupt nicht müde!

Donnerstag, 27. März 2008

Viana do Castelo und weiter nach Norden

Rund um den Praça da República in Viana







Portugiesische Tracht




Weiter nach Norden, bei Caminha
Der Hügel liegt auf spanischer Seite


Die Mündung des Flusses Minho bei Caminha


Auf der anderen Seite des Minho, im spanischem Tuy



Auch hier gibt es verfallene Häuser


Auf dem Rückweg machten wir in Valença halt.




Im Inneren der Schlossmauern gibt es jede Menge Geschäfte, die vor allem Handtücher und Keramik verkaufen. Viele Spanier kommen zu einem Tagesbesuch her und decken sich mit portugiesischen Waren ein.

Mittwoch, 26. März 2008

Fotos - Ponte de Lima


Blick auf Ponte de Lima


D. Teresa, die Mutter des ersten Königs von Portugal


Kirche


Schade, dass manche Häuser so verfallen



Azulejos schmücken den Eingang eines Geschäftes



Alter Krämerladen


mit Bar, der Besitzer war sehr gesprächig.


Brunnen auf dem grossen Platz


und natürlich die Brücke über den Lima

Handy im Unterricht

Vor ein paar Tagen wurde in einer Schulklasse eine Szene gefilmt, die zeigt, wie eine Lehrerin versucht einer Schülerin ein Handy abzunehmen.
Das Video kann man sich hier anschauen
Gibt es solche Szenen auch in deutschen Schulen?
Was passiert mit den Handys während des Unterrichts?

Zurück

Das verlängerte Wochenende und einige Resturlaubstage verbrachten wir im Norden des Landes, in Ponte de Lima, der ältesten Stadt Portugals.
Das Stadt verdankt ihren Namen der Brücke, die den Fluss Lima mitten im Ort überspannt. Diese historische Brücke hat 24 Bögen, von denen einige noch aus der römischen Zeit stammen.

Wir hatten ein Zimmer in einem der alten Herrenhäuser mitten in der Stadt gebucht. Zum Glück hatten die Zimmer Klimaanlage, die man auch als Heizung benutzen konnte, denn die im Hause installierte Zentralheizung war die meiste Zeit abgeschaltet. Im Zimmer nebenan waren Norweger untergebracht und die Frau meinte, dass sie nur am Frieren sei. Davon mal abgesehen waren die Zimmer geräumig und die Betten hatten schöne warme Daunendecken.
Das leckere Frühstück wurde allerdings im unbeheizten Esszimmer eingenommen, und dort musste uns der heisse Kaffee oder Tee wärmen.

Einen Tag besuchten wir die nördlich der Mündung des Flusses Lima gelegene Stadt Viana do Castelo. Am nächsten Tag fuhren zur Mündung des Minho und dann weiter bis nach Spanien.
Der dritte Tag führte uns ins Landesinnere, nach Ponte da Barca und zum Nationalpark Peneda Gerês. Eigentlich wollten wir im Park ein bisschen wandern, aber das kalte und regnerische Wetter liess dies nicht zu. Dann eben beim nächsten Besuch.

Bilder von Ponte de Lima und Viana do Castelo und Nationalpark Peneda Gerês
siehe links.

Donnerstag, 20. März 2008

Mittwoch, 19. März 2008

Dia do Pai

Vatertag ist in Portugal nicht etwa wie in Deutschland an Christi Himmelfahrt.
Der 19. März, Namenstag des Heiligen Josef (São José) ist hier, wie auch in Spanien oder Italien Vatertag.
Josef war Marias Ehemann und hat Jesus aufgezogen. Er war somit wie ein Vater für Jesus, und deshalb wird an seinem Namenstag gleichzeitig Vatertag gefeiert.
Allerdings ziehen hier die Männer am Vatertag nicht um die Häuser, sondern bekommen oft von ihren Kindern Geschenke, die diese in Kindergarten oder Grundschule gebastelt haben.

Dienstag, 18. März 2008

Russischer Zehnkampf

Das Kind wächst und wächst. Also mussten mal wieder neue Sportschuhe und -hosen her, und wir fuhren am Samstag ins Zehnkampf-Geschäft. Da der blaue Möbelladen gleich um die Ecke ist, statteten wir auch diesem einen Besuch ab; auch in der Hoffnung mal wieder ein schwedisches Mittagessen zu bekommen. Diesen Gedanken schlugen wir aber in den Wind, als wir die riesige Schlange bei der Essensausgabe sahen. Also nur schnell Sachen eingekauft und ab, war die Devise. Zufällig trafen wir dort Freunde, die gerade dabei waren Schränke auszusuchen, und wir verabredeten uns zum Abendessen. Im von ihnen ausgesuchten Restaurant im Bairro Alto waren schon alle Tische reserviert, also gab es zur Abwechslung einen russischen Abend und wir trafen uns im Tapadina.

Schon seit längerem hatten wir dieses Restaurant nicht mehr besucht. Nun waren wir gespannt, ob das Essen noch so gut war wie früher. Die Vorspeisen, die schon auf dem Tisch auf uns warteten, schmeckten genauso lecker wie wir es in Erinnerung hatten. Als Hauptgericht bestellte ich Bife Tártaro und auch davon war ich alles andere als enttäuscht, das Fleisch war sehr gut, die Salate waren lecker und die dazu gereichten Kartoffeln ebenfalls. Der Wodka mit Zitrone mundete sehr gut dazu.
Johannes bestellte das Nudelgericht und zog erst mal ein langes Gesicht als es kam. Nach dem Kosten schmeckte es ihm aber gut, und er schaffte fast den ganzen Teller.

Einziger Nachteil dieses Restaurants ist die grosse Geräuschkulisse im Untergeschoss, wo das Essen für Gruppen, wir waren 8, serviert wird.
So richtig fällt eienm das aber erst auf, wenn man das Restaurant wieder verlassen hat, und bis zum nächsten Besuch hat man es sicher schon wieder vergessen.

Freitag, 14. März 2008

Let's go in

Die Aula Magna war nicht ganz gefüllt als Patrick Watson und seine drei Bandmiglieder auf die Bühne traten.
JF, eine Freundin und ich hatten Plätze in der zweiten Reihe. Die Freundin war etwas müde und meinte "Hoffentlich schlafe ich nicht ein bei der ruhigen Musik", aber sie hatte weit gefehlt. PWs Aussage, dass es auf der Bühne nicht so ruhig zuginge wie auf seiner CD "Close to Paradise" stimmte voll und ganz.
PW war immer in Aktion; mal begleitete er seinen Gesang auf einem seitlich auf der Bühne stehenden Flügel, mal stand er vorne und sang.
Ein besonderer Event war dann als er mit den Worten "Let's go in' beschloss die Bühne zu verlassen und mitten im Publikum weiterzusingen. Er stellte sich auf die Tribüne vor den Parkettplätzen und sang ohne Mikrofon, nur in Begleitung einer akustischen Gitarre und dem Schlagzeuger, der sich in die letzte Reihe begeben hatte und dort den Rhythmus auf den Stühlen schlug.
Das letzte Lied improvisierte die Gruppe nach einem Titel, den das Publikum bestimmen durfte. Einige der Publikumsvorschläge waren Lisbon, Night at Lisbon, Patrick. PW entschied er sich für 'What' und er und die Band improvisierten die Musik zu einem Text in dem das Wort 'What' sehr häufig vorkam.
Ein äusserst gelungener Abend mit einem tollen Konzert!

Teure Flüge

Ich suche gerade nach preiswerten Flügen in die deutsche Hauptstadt, werde aber nicht fündig. Unter 300 € wird nichts angeboten, wenn man nicht einen langen Zwischenaufenthalt in Kauf nehmen will. Dabei wollte ich dieses Jahr so gerne mal wieder dort hin.

Donnerstag, 13. März 2008

Patrick Watson

gibt heute um 22.00h ein Konzert in der Aula Magna, und ich habe eine Eintrittskarte.

Neben Liedern aus seiner bekannten CD "Close to Paradise" wird er einige neue Sachen vorstellen. Wie er selber sagte, wird die Musik auf der Bühne nicht so ruhig sein wie auf seinem Album. Ich bin gespannt.

Mittwoch, 12. März 2008

Fussball

Gestern war ein Freundschaftsspiel zwischen der Schule von Johannes und einer anderen Schule hier in der Nähe. Einen Verletzten gab es, und das war mein Sohn. Er kam mir aus dem Bus entgegengehumpelt mit einem dicken Verband am linken Knie. Da das Bein heute morgen noch weh tat beim Laufen, sind wir zum Schularzt. Der hat erst mal den Verband abgenommen, was Johannes auch ohne Widerrede geschehen liess. Kurz vorher hatte er mir aber zu Hause noch kräftig widersprochen, als ich den Verband abnehmen wollte.
Der Arzt stellte zusätzlich zur Schürfwunde noch eine Prellung fest, ist also nicht weiter schlimm. Morgen früh darf Johannes dann nochmal dorthin zum Verbandwechsel.
Damit fällt aber heute das Judotraining aus. Wie komme ich jetzt zu meinem Rundenlauf?

Dienstag, 11. März 2008

PowerTrio

Am Donnerstag kann man sich bei freiem Entritt ein Konzert des PowerTrio im Goetheinstitut in Lissabon anhören.
Das PowerTrio spielt in einer seltenen Instrumentalzusammensetzung und besteht aus den Mitgliedern Edoardo Raon (Harfe und Elektronik), Joana Sá (Klavier und toy piano) und Luís Martins (Gitarre)
Im Konzert, das um 19.00h in Auditorium stattfindet, präsentiert das Trio eigene Kompositionen, Interpretationen und das Werk 'Hart auf Hart' von Gerhard Stäbler.

Montag, 10. März 2008

Friseurbesuche

in der Hauptstadt sind eine teure Angelegenheit.
Wenn man sich dann auch noch, wie ich letztens, ein extra Shampoo und eine Spülung gönnt, bezahlt man schon mal locker 50 Euro, wovon fürs Färben 27,99€, fürs Shampoo 3,50€, für die Maske 6,99€ und für das Fönen 11,99€ zu Buche schlugen. In diesem Fall wurden die Haare also nicht einmal geschnitten. Ausserdem kann man Pech haben und erwischt einen Menschen, der nicht besonders viel von seinem Handwerk versteht. Aus diesem Grund habe ich einen Lieblingsfriseur in der Provinz, und immer wenn ich in die Nähe der Serra da Estrela komme, besuche ich dort den Friseursalon von Fatima und Alexandre in Tortosendo. Dort werde ich prima beraten, bekomme einen flotten Schnitt und eine neue Haarfarbe. Und das alles für gerade mal 35€. Das einzige Problem, es gibt keine Voranmeldungen. So kann es einem samstags schon mal passieren, dass man eine ganze Weile absitzen muss, bevor man an die Reihe kommt.

Time Out

Vor kurzem machte mich eine Bekannte auf diese Zeitschrift aufmerksam.
Seit Herbst letzten Jahres gibt es also auch für Lissabon ein Stadtmagazin, in dem man sich wöchentlich über Theater, Konzerte, Kinofilme etc. informieren kann.
In der aktuellen Ausgabe (schon die Nummer 23, und ich entdecke das jetzt erst!) steht auch ein Bericht über Second Hand Läden. Scheint, dass das Verkaufen gebrauchter Kleidung inzwischen auch in der Hauptstadt eine Möglichkeit ist sein Geld zu verdienen. Ausserdem wird das China Restaurant Grande Palácio Restaurante Hong-Kong positiv erwähnt.

Mittwoch, 5. März 2008

Flor de Sal

ist nicht nur der Name eines Restaurants in Lissabon.
Die "Blume des Salzes" ist die Essenz der Salze. Ihre feinen Kristalle erhält man an der Oberfläche des Wassers der Salzgärten (Salinen). Sie sind das Ergebnis aus dem Zusammenwirken von sauberem Atlantikwasser, Sonne und Wind. Die blütenweißen Kristalle werden von Hand geschöpft und in der Sonne getrocknet. Dadurch enthalten sie eine gewisse Restfeuchte des Meerwassers. Die Salzkristalle sind besonders leicht löslich, lassen sich zwischen den Fingern zerreiben und zergehen auf der Zunge.
In Portugal wird Flor de Sal u.a. an der Algarve in den Salzgärten im Naturpark Ria Formosa bei Tavira gewonnen.
Meine Salate würze ich nur noch mit Flor de Sal.

Konzertbesuch

Im grossen Auditorium der Stiftung Carlouste Gulbenkian wurde letzten Freitag und Samstag 'Pedro e o Lobo' von Sergej Prokofjew, aufgeführt. Es spielte das Orchester Gulbenkian unter der Leitung von Osvaldo Ferreira. Die Geschichte von Peter und dem Wolf erzählte der Schauspieler Fernando Luís.
Des weiteren wurden die sinfonischen Dichtungen 'O Lago Encantado' (Der verzauberte See), 'Kikimora' und 'Baba Jaga' von Anatoli Ljadow gespielt.
Catarina Molder war die Kommentatorin, die zu jedem Stück eine kurze Einführung gab.
Wir hatten Karten für die Aufführung am Freitag um 19.00h.
Das grosse Konzertsaal war fast voll. Ein paar Engländer, die hinter mir in den Saal kamen, wunderten sich und meinten: "Dabei wird gesagt, dass die Portugiesen keine klassische Musik mögen". Wo sie dies her haben weiss ich nicht. Ich konnte bisher nicht feststellen, dass die Portugiesen weniger klassische Musik mögen als z.B. die Deutschen. Es wird hier allerdings viel weniger angeboten.
Viele Kinder wuselten umher und die Geräuschkulisse war entsprechend. Auch als es endlich los ging war sie nicht ganz abzustellen. In der Reihe hinter mir stellte ein Kind viele Fragen, die dessen Mutter leise beantwortete.
Auf der Bühne hinter dem Orchester war eine grosse Leinwand angebracht, auf der bewegte Bilder zur Geschichte projeziert wurden, was die Kinder natürlich sehr spannend verfolgten.
Im zweiten Teil, in dem die Tondichtung von Anatoli Ljadow zu hören waren, wurden einige der kleineren Zuschauer dann doch etwas unruhig. Beim verzauberten See gab es halt nicht viel zu zeichnen, und so verliessen einige frühzeitig den Saal . 'Kikimora' und 'Baba Jaga' waren dann wieder spannender. Ein kleiner Junge in der Reihe vor mir fand die 'Hexenmusik' sogar richtig zum Fürchten.
Johannes fand den ersten Teil am Besten, zumal er die Musik von Peter und der Wolf noch sehr gut im Ohr hatte.
Ein gelungenes Konzert, nur die Kommentatorin sollte etwas langsamer reden, weniger wild mit den Armen rumfuchteln und ein Vokabular benutzten, das besser auf die kleinen Zuhörer zugeschnitten ist.
Wir liessen den Abend bei leckerem Sauerbraten und paniertem Schnitzel im deutschen Restaurant 'Pano de Boca' ausklingen.

Dienstag, 4. März 2008

Ich sage nur ...

Zahnarzt, igitt!
Dabei stand heute gar nichts Schlimmes an, nur ein bisschen im Mund rumgefummelt und ein Abdruck gemacht. Und weil ich es so gerne mag auf diesem Stuhl zu liegen darf ich nächste Woche gleich nochmal hin. Da kommt Freude auf.

Sonntägliches Mittagessen

Eigentlich hatten wir am Sonntag vor den Botanischen Garten zu besuchen. Auf dem Weg dorthin hielten wir aber erst mal im Park der Estrela, um über den dort an jedem ersten Sonntag im Monat stattfindenden Kunstmarkt zu bummeln. Als wir danach in Belém ankamen war es natürlich schon recht spät, die Parkplätze waren alle voll und unsere Mägen grummelten und verlangten nach Nahrung. Wohin also jetzt zum Essen an einem solch schönen sonnigen Mittag? Natürlich wollten wir draussen sitzen. Nach einigem Überlegen fiel uns ein kleines Restaurant an der 'Praça das Flores' ein. Wir also wieder zurück, hatten Glück und fanden gleich einen Parkplatz. Ein Tisch auf der Terasse des 'Flor de Sal' war auch gerade frei geworden. Johannes wollte einen riesigen Hamburger und wir hatten die Wahl zwischen verschiedenen Salaten und einigen Gerichten von der Abendkarte. JF wählte Risotto mit Entenfleisch und ich entschied mich für gekochten Bacalhau auf einem Bett aus Ruccola, roten Zwiebeln, Tomaten und frittierten Kartoffelwürfeln. Eine gute Wahl, es schmeckte uns allen prima. Dazu ein Glas Wein, das 'Flor de Sal' ist eines der wenigen Lokale, die ich kenne, in denen man den Wein per Glas bestellen kann und nicht gleich eine ganze Flasche ordern muss. Als Nachtisch bestellen wir 'Schokoladenkissen mit Vanilleeis'. Serviert wurde ein runder warmer Schokoladenkuchen, in der Mitte war die Schokolade fast flüssig, ach war das fein.
Bei schönem Wetter sitzt man hier wirklich nett und ruhig. Falls es etwas dauert bis man einen freien Tisch bekommt, kann man auf der 'Praça das Flores' auf einer Bank warten und schon mal ein Getränk bei der sehr netten Bedienung bestellen. Oder man geht in das daneben liegende Restaurant 'Pão de Canela', das ebenfalls eine Terasse zum draussen Sitzen hat.

Montag, 3. März 2008

Uma pequena Flauta Mágica

Die Zauberflöte in einer Version für Kinder wurde letzte Woche im Theater São Carlos in Lissabon aufgeführt. Heute habe ich in der Zeitung 'Diário de Notícias' darüber eine Kritik gelesen. Die gesamgte Inszenierung kommt von der Oper Köln, mit Eike Ecker (Inszenierung), Kerstin Faber (Bühnenbild und Kostüme) und Wolfgang Schünemann (Licht). Der musikalische Direktor ist Cesário Costa. Sechsunddreissig Zeichnungen, die von Schülern verschiedener Schulen in Lissabon, Lourinhã und Barreiro angefertigt worden waren, wurden für das Bühnenbild benutzt. Gesungen wurde auf deutsch, gesprochen auf portugiesisch. Besonders hervorgehoben wurden die Leistungen von Ana Quintas, die gleich 3 Rollen zu singen hatte u.a. die Papagena und Raquel Alão, die den Part der Königin der Nacht sang. Dem gegenüber wurde der Gesang von Sara Braga Simões (Pamina) und Dieter Schweikart (Sarastro) eher als schwach kritisiert. Auch das Zusammenwirken zwischen Orchester und Sängern klappte wohl nicht immer reibungslos.
Wer sich selbst ein Bild machen möchte hat dazu im Mai nochmal Gelegenheit. Am 20. Mai wird es eine Aufführung für Schulen geben und am 24. Mai eine für Familien.