Freitag, 31. Dezember 2010

Boas entradas - einen guten Rutsch

Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben schon
manchen um die Besinnung gebracht.

Joachim Ringelnatz

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Warum nicht

Soeben Zeuge gewesen:
Anstatt sich nach dem Toilettengang die Hände ordentlich zu waschen, werden sie mal kurz mit diesem Desinfektionsmittel eingeschmiert, das seit der Grippe-Hysterie hier in den Toiletten und der Kantine zu finden ist.

Montag, 27. Dezember 2010

Arbeiten

macht heute eigentlich wenig Spass. Viel lieber wäre ich zu Hause geblieben.
Ich hab sogar noch ein paar Urlaubstage, die heb ich mir aber auf.
Ausser mir hat sich bisher aber kaum einer in die Firma verirrt heute. Allerdings ist es für portugiesische Verhältnisse noch recht früh. Vielleicht erscheint ja noch der ein oder andere Kollege.

Freitag, 24. Dezember 2010

Bom Natal - Frohe Weihnachten

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte.
Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

"Gloria in altissimis Deo,
et in terra pax hominibus
bonae voluntatis."

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Paint Me

Eine Oper von Luís Tinoco und Stephen Plaice wurde vor ein paar Tagen im Culturgest aufgeführt. Sogar meinem 13-jährigen Sohn hat die Aufführung gefallen.

Information von der Culturgest homepage auf englisch:

My idea in writing Paint Me was to bring together six characters, all of whom have a prolific imaginative interior life, and to explore what they would make of each other in the confines of a railway compartment.
The model for my libretto is Geoffrey Chaucer’s The Canterbury Tales. The travellers in Paint Me are also on their way to Canterbury, but they are strangers thrown together by the randomness of modern travel. Their tales are not told publicly, but in their own imaginations. Most journeys in the modern age are anonymous and conducted in silence. We have only a visual or perhaps manneristic impression of the people sitting opposite us. This introspection in public opens up a private fantasy space, in which our fellow travellers can become the characters in instant psychological dramatisations.
I wanted to formalize each character’s fantasy into a full narrative. The result is a kind of anthology of operatic short stories, surrounded by the framework of an ordinary journey.
Stephen Plaice

Montag, 20. Dezember 2010

O Senhor Puntila e o Seu Criado Matti

Herr Puntila und sein Knecht Matti wird mit grossem Erfolg im Theater Aberto gespielt.
Gestern haben wir es endlich geschafft uns das Stück anzuschauen. Zur Einstimmung gab es das Mittagessen im deutschen Restaurant Pano de Boca, das sich im gleichen Gebäude wie das Theater befindet.
Essen und Stück waren nach unserem Geschmack.
Theaterbesucher bekommen übrigens einen Rabatt von 10 Prozent auf die Restaurantrechnung.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Cela 211

spanischer Film von Daniel Monzón mit Luis Tosar in einer tollen Rolle als Anführer in einem Gefängnis.
Der neue Gefängniswärter (Alberto Ammann) besucht einen Tag vor seinem Jobantritt das Gefängnis, in dem er arbeiten wird. In dem alten Gebäude fällt ihm ein Stück Stuck auf den Kopf und er wird ohnmächtig. Die beiden ihn begleitenden Wärter legen ihn kurz in die leere Zelle 211. Doch bevor er wieder wach wird gibt es eine Revolte im Gefängnis. Die Wärter hauen ab und lassen ihren neuen Kollgen in der Zelle zurück. Dieser schlüpft in die Rolle eines Gefangenen, was ihm anfangs auch gut gelingt.
Das Ganze nimmt kein gutes Ende.

Tief durchatmen musste ich erst mal, als ich aus dem Film raus kam, weil die Story einen ganz schön mitnimmt. Ein toller Film!

Montag, 13. Dezember 2010

Plätzchen

Eigentlich wollte ich schon letztes Jahr ihr Rezept für Olivenölkekse nachbacken.
Ob ich es wohl diesmal noch vor Weihnachten schaffe?

Und damit ich das Rezept gleich parat habe, kopiere ich es hier rein:

Olivenöl-Zitronenkekse

40 g Zitronat mit 75 g Zucker im Blitzhacker zerkleinern. 150 g Mehl, 1/2 Teelöffel Backpulver, eine Prise Salz, die oben zerkleinerte Mischung, 75 ml Olivenöl, 2 Esslöffel Milch, 2 Esslöffel Zitronensaft und die abgeriebene Schale von 2 Zitronen zuerst mit den Knethaken, dann mit der Hand zu einem glatten Teig verkneten.

Aus dem Teig ca. 35 kleine Bällchen formen, auf einem Teller in Zucker wälzen, mit Anstand auf's Backblech legen, mit dem Daumen eine Delle reindrücken.
Bei vorgeheizter Umluft mit 160 Grad ca. 12 Minuten gold-braun backen.
Nach dem Abkühlen aus 50 g Puderzucker mit Zitronensaft einen Zuckerguß herstellen, in die Dellen füllen, mit zerkleinertem Zitronat bestreuen ...

Sonntag, 12. Dezember 2010

3. Advent

und wieder ein verregnetes Wochenende.
Immerhin habe ich es troz schlechtem Wetter zu Fuss bis zur Pastelaria Versailles geschafft und einen Bolo Rei gekauft, den ersten für dieses Jahr. Er schmeckte so lecker wie immer und ohne grosse Schwierigkeiten haben wir gleich den halben Kuchen aufgegessen.
Jetzt fehlt nur noch ein Besuch in der Confeitaria National, wo es einen mindestens genau so guten Bolo Rei zu kaufen gibt.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Advent

Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
Schneeflöcklein leis herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner weißer Zipfel.
Und dort, von ferne her durchbricht
den dunklen Tann ein helles Licht.

Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.
So kam sie mit sich überein:
Am Niklasabend muss es sein.

Und als das Häslein ging zur Ruh,
das Rehlein tat die Augen zu,
erlegte sie direkt von vorn
den Gatten über Kimm und Korn.
Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei- drei- viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln,
derweil die Sterne traulich funkeln.

Und in der Guten Stube drinnen,
da läuft des Försters Blut von hinnen.

Nun muß die Försterin sich eilen
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Weidmanns Sitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied,
was der Gemahl bisher vermied.
Behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück.
Und packt sodann, es geht auf Vier -
die Reste in Geschenkpapier.

Von Ferne tönt´s wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist's, der in so tiefer Nacht
so spät noch seine Runde macht?
Knecht Ruprecht kommt auf goldnem Schlitten
mit einem Hirsch herangeritten.
Sagt, gute Frau, habt Ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?

Die sechs Pakete, heil'ger Mann,
s' ist alles, was ich geben kann.
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise,
die Silberschellen klingen leise,
im Försterhaus die Kerze brennt,
die Glocke klingt, es ist Advent.

Loriot

Lange nicht gelesen, doch immer wieder gut.

Dienstag, 7. Dezember 2010

Tornado in Portugal

Tomar und Ferreira do Zêzere in der Ribatejo-Gegend wurden heute nachmittag von einem Tornado überrascht.
Mehrere Menschen wurden verletzt, daneben gab es etliche schwere Beschädigungen an Gebäuden.

Donnerstag, 25. November 2010

The Walkmen

kamen nach Lissabon mit ihrem neuen Album "Lisbon".

Die New Yorker Band "The Walkmen" gab letzte Woche ein Konzert im Coliseu de Lisboa.
Sie nannten ihr Album Lisbon, weil ihnen die Stadt sehr gut gefiel und ihr erster Auftritt vor zwei Jahren in Lissabon für sie sehr wichtig gewesen war.
Um 22 Uhr betraten sie die Bühne und wurden vom Publikum begeistert empfangen.
Sie spielten Songs aus "Lisbon", aber auch aus älteren Alben. Als sie ihren bekannten Hit "Rats" spielten, sprang das Publikum auf, tanzte und sang mit.
Zuschauer beschwerten sich, dass die Akkustik im Coliseu nicht die beste war.
Als Vorgruppe trat die portugiesische Band "Os Golpes" auf. (Text JRTV)



Tee-nager

Seit gestern haben wir also auch einen echten Tee-nager im Haus.
Er hat uns sogar zum Abendessen ins Restaurant eingeladen.

Mittwoch, 24. November 2010

Greve Geral

Heute wird gestreikt in Portugal - Generalstreik gegen die Sparmaßnahmen der Regierung.
Fähren über den Tejo stehen still, Metro ist geschlossen. Wer arbeiten muss 'durfte' heute das Auto nehmen. Entsprechend voll war die Autobahn Richtung Lissabon heute früh. Was ein Glück, dass ich in die Gegenrichtung fahre, da gab es keine Probleme.
Was die Gewerkschaften wollen ist eine Lähmung des ganzen Landes, mal sehen, ob dies auch erreicht wird.

Dienstag, 23. November 2010

Warten

war angesagt heute vor dreizehn Jahren. War ich doch um diese Zeit schon im Krankenhaus. Aber das Baby wollte kein Sonntasgkind werden und wartete lieber bis Montag früh.

Montag, 22. November 2010

Die Lesung

mit Bastian Sick am Samstag abend im Goetheinstitut war richtig nett.
Es wurde viel gelacht und gelernt haben wir auch noch was.

Wer auf den Link klickt kann viele schöne Fotos von Lissabon anschauen.

Sonntag, 21. November 2010

Soupa de cabeça de garoupa

Suppe vom Kopf des Zackenbarsches.
So lecker, vor allem, wenn man bekocht wird.
Das Rezept wurde hier gefunden.

Donnerstag, 18. November 2010

Nato Gipfel in Lissabon

und jede Menge Sicherheitsmassnahmen.
An den Grenzen wird schon seit ein paar Tagen jeder kontrolliert. Rund um das ehemalige Expo-Gelände sind sehr viele Polizisten im Einsatz. Freitag und Samstag werden immer mal wieder einige Strassen gesperrt sein. Mich betrifft es zum Glück nicht, weil ich zu der gesperrten Zeit dort nicht fahren muss. Wer in Lissabon im öffentlichen Dienst arbeitet darf morgen zu Hause bleiben. So wird das Chaos sich sicherlich etwas in Grenzen halten. Alle Fünf Sterne Hotels der Stadt sind für die nächsten Nächte ausgebucht. Allein die amerikanische Delegation reist mit 800 Leuten an.

Sonntag, 14. November 2010

O Senhor do Adeus

Er stand an einigen Plätzen in Lissabon und winkte den vorbeifahrenden Autos ein Adeus zu. Oft habe ich ihn am Praça de Saldanha gesehen, wenn ich aus dem Kino kam. Jetzt hat Lissabon ein Original weniger.


Dienstag, 9. November 2010

Lola

In diesem Film des philippinischen Regisseurs Brillante Mendoza geht es um zwei in ärmlichen Verhältnissen lebende Omas (Lola). Ihre Wege kreuzen sich, nachdem der Enkel der einen Lola den Enkel der anderen umgebracht hat und somit im Gefägnis landet. Beim Anschauen vergisst man ganz, dass man eine fiktive Geschichte und nicht einen Dokumentarfilm sieht.

Montag, 8. November 2010

Broken Social Scene

gaben gestern abend ein Konzert in der Aula Magna.
Die Band spielte bis um 24.00 Uhr für das begeisterte Publikum.

Dienstag, 2. November 2010

Zohi Sdome

Diese israelische Komödie, die als letzter Film im Zyklus lief habe ich mir heute abend mit Johannes angesehen.
Er wollte erst nicht so recht mit, hat sich dann aber mehr amüsiert als ich.
Allerdings musste ich ihm hinterher ein bisschen über Sodom und Gomorrha erzählen.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

5º Ciclo de Cinema Israelita

Im Kino Cinema City Classic Alvalade – in der Avenida de Roma 100 werden vom 28. Oktober bis zum 3. November sechs israelische Filme gezeigt.
Alle Filme sind im Original mit englischen Untertiteln.
Jetzt werde ich mal das Programm studieren.

Gesucht

und nicht gefunden.

Grünen Nagellack wollte ich kaufen.
Nachdem ich in den Auslagen alle möglichen Farben von weiss über rosa, rot braun, blau und schwarz fand, aber kein grün, fragte ich die Verkäuferin.
Ja, die Farbe grün gäbe es von der Firma Chanel, aber leider nicht in Portugal.

Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich in Lyon danach Ausschau gehalten.

Dienstag, 26. Oktober 2010

Hauschke & Ensemble

spielten Samstag am späten Abend (23.30h) im Theater Maria Matos. Das Konzert begann nachdem die Theatervorführung, die auf den Balkonen des Hotels, in das das Theater integriert ist, zu Ende war.
Von den vier Konzerten, die ich die letzten Wochen im Theater Maria Matos gesehen und gehört habe, hat mir dieses am Besten gefallen. Meine anfänglichen Bedenken, dass die ruhige Musik zu so später Stunde eher zum Schlafen als zum Zuhören animieren könnte waren unnötig.
Hauschke spielte zusammen mit einem Ensemble, bestehend aus 5 Streichern und 6 Bläsern, das extra für dieses Konzert zusammengestellt wurde.
Was Hauschke alles auf den Saiten des Flügels deponierte, um den Klang zu verändern, war schon interessant. Lustig anzusehen auch die vielen Tischtennisbälle, die beim Anspielen der Saiten anfingen zu hüpfen.

Montag, 25. Oktober 2010

AmadoraBD

Im Festival International da Banda Desenhada da Amadora gibt es wieder jede Menge Comics zu sehen.
Dieses Jahr liegt der Schwerpunkt auf 100 Jahre Republik Portugal und dabei sind die anderen Sachen meiner Meinung nach ein bisschen zu kurz gekommen.
Trotzdem aber einen Besuch wert, bis 7. November im Fórum Lúis de Camões in Amadora.

Sonntag, 24. Oktober 2010

Bettzeit

Gibt es eigentlich auch Kinder, die freiwillig ins Bett gehen?
Johannes gehört jedenfalls nicht zu der Sorte.
Aber eigentlich darf ich mich gar nicht beschwerden, war ich doch auch nicht anders.

Samstag, 23. Oktober 2010

Boris Godunov

eine Live Übertragung aus der Metropolitan Opera in New York mit René Pape als Boris gab es heute im Gulbenkian.
Ich dachte eine handvoll Leute dort anzutreffen, hatte aber weit gefehlt. Das grosse Auditorium war fast voll und ich bekam nur noch eine Karte in einen der letzten Reihen. Aber das machte gar nichts, die Leinwand ist gross genug, so dass man auch von weiter hinten eine sehr gute Sicht hat.
Die Inszenierung hat mir gut gefallen und ich werde dieses Angebot noch öfter nutzen, würde doch ein Besuch in der Met etwa zwanzig mal so viel kosten, von Reise und Übernachtung in NYC mal abgesehen.

Freitag, 22. Oktober 2010

Oquestrada - Konzert in Berlin

Die portugiesische Band OqueStrada wird am 03.11.10 um 20:00 im Rahmen ihrer Tasca Beat Tour im Crystal Club (Columbiadamm 9-11) in Berlin spielen.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Kalt?

Nun beginnt wieder die Zeit des Frierens im Büro.
Das bedeutet bis nach dem Mittagessen in der Jacke sitzen und sich beim Arbeiten mit der Maus eiskalte Finger holen, kalte Füsse kommen auch noch dazu.
Ich habe mir gerade einen schönen heissen Tee aus Zitronengras und Ingwer eingegossen und bin gespannt, ob mir jetzt ein bisschen wämer wird.

Im Januar werden wir umziehen. Ich hoffe sehr, dass in dem neuen Gebäude eine funktionierende Heizung existiert.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Weihnachtskuchen

Ich hab doch wirklich schon den ersten Weihnachtskuchen gekauft für dieses Jahr. An der Algarve haben wir bei Aldi vorbeigeschaut und dort hüpfte mir ein Stollen in den Einkaufwagen. Probiert habe ich ihn aber noch nicht.
Der Bestellschein meines Lieblingsstollenbäckers in Dresen ist schon letzte Woche ins Haus geflattert, aber das hat noch ein bisschen Zeit.

Sonntag, 17. Oktober 2010

Algarve im Oktober


Ein schönes Wochenende verbrachten wir an der Algarve.


Hotelanlage


Eicheln der Korkeiche



In der Sandfigurenausstellung bei Pêra













Noch bis zum 22. Oktober gibt es hier jede Menge zu bestaunen.

Sonntag, 10. Oktober 2010

Lucky Luke

Der Film lief zwar schon in den portugiesischen Kinos. Gestern wurde er nochmal beim Festinha (im Kinderprogramm der Festa do Cinema Francês) gezeigt.
Ein gut gemachter Film mit vielen Gags, einige versteht man allerdings nur, wenn man der französischen Sprache mächtig ist.

Freitag, 8. Oktober 2010

Frankreich

Noch ein paar Fassadenmalereien aus Lyon:




Hier ein Bild der Traboule, die ich auch fotografiert habe. (Traboules sind Gänge und Passagen, die durch Hausflure, durch Innenhöfe und Treppenhäuser gehen, die alle miteinander verbunden sind. So kommt man ungesehen und ohne nass zu werden von einer Strasse zur nächsten)



Dieses Tier bewacht ein Fenster eines Hauses in Vieux Lyon. (Davon haben wir mehrere an verschiedenen Häusern entdeckt)


Etwas näher dran.


Ich liebe die kleinen französischen Restaurants mit ihren leckeren Menues.


Die Qual der Wahl.


Welches Dessert darf es sein?


Lecker wars!

Le Concert und weitere Filme des französischen Filmfestes

Der Eröffnungsfilm der diesjährigen Festa de Cinema Francês ist ein wunderschöner Film voller Emotionen. Ich habe schon lange nicht mehr so viel gelacht und geweint in einem Kinosaal.
Der Film des Rumänen Radu Milhaileanu erzählt die Geschichte des ehemaligen Chefdirigenten des berühmten Bolshoi Orchesters. Vor dreissig Jahren unter der Ära Breschnew sollte er sich von seinen jüdischen Orchestermitgliedern trennen, was er nicht tat und deshalb selbst entlassen wurde. Jetzt arbeitet er im Bolshoi als Putzmann. Zufällig liest er ein Fax, in dem das Bolshoi Orchester zu einem Gastkonzert nach Paris eingeladen wird und beschliesst seine alten Orchestermitglieder wieder zusammenzubringen, die sich mit irgendwelchen kleinen Jobs über Wasser halten und als 'falsches' Bolshoi Orchester im Pariser Theatre du Châtelet aufzutreten.


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Der Vollständigkeit halber hier noch die anderen Filme, die ich im Rahmen dieses Festivals gesehen habe:

- La Tête en Friche mit Gérard Depardieu und der 96-jährigen Schauspieleren Gisèle Casadesus

- Mammuth mit Gérard Depardieu und Isabelle Adjani

- Océans, toller Dokumentarfilm von Jacques Perrin

Dienstag, 5. Oktober 2010

Lugdunum

war unser Reiseziel. So jedenfalls hiess die Stadt zur Zeit der alten Römer, heute heisst sie Lyon.
Bei Frederic im Artelit in Vieux Lyon hatten wir ein Zimmer gebucht, mit Blick auf den Tour Rose.

Lyon ist bekannt für seine Gastronomie.
Ich wagte es Andouillette à la lyonnaise (Wurst aus Schweineinnereien und Kalbfleisch) zu essen. Als ich die Wurst aufschnitt kam mir ein Geruch nach Innereien entgegen, dass ich es fast nicht geschafft hätte das Gericht zu probieren, so stark war er. Zum Glück war der Geschmack nicht ganz so schlimm, allerdings werde ich Andouillete bestimmt nicht noch mal essen.

Es war bis auf Montag herrliches Herbstwetter, sogar zum Abendessen konnte man noch draussen sitzen. Montag mittag regnete es etwas, gerade als wir beim Essen waren und später noch mal beim Besuch der Kirche St. Jean, was ein längeres Verweilen in der Kirche bedeutete.


Blick auf Vieux Lyon (UNESCO Kulturerbe)


Basilika Notre-Dame de Fourvière auf dem Berg Fourvière


Römisches Amphitheater


Fussgängerbrücke über die Saône


Tour Rose


Aussicht von Fourvière



Traboules auf derm Berg Croix Rousse


Eine der vielen Hausmalereien


im Miniaturenmuseum


Miniaturenmuseum

Freitag, 1. Oktober 2010

Langes Wochenende

Am 5. Oktober wird hier 100 Jahre Republik gefeiert.
Da es auf einen Dienstag fällt, war die Firm so nett uns den Montag als Brückentag zu genehmigen.
Johannes hat Montag ebenfalls keine Schule. Da kann man ja richtig was unternehmen!

Dia Mundial da Música

Welttag der der Musik ist heute. In Lissabon werden etliche kleine und grössere Konzerte stattfinden, u.a. in einigen Metrostationen. Leider läuft das meiste während des Tages ab und da bin ich nun mal 30 Kilometer weg von der Hauptstadt.

Donnerstag, 30. September 2010

Je suis

Beim Abhören der Vokabeln und der Grammatik kann ich mein doch recht eingerostetes Französisch wieder aufbessern.
Johannes gefällt die Sprache inzwischen auch, nachdem er die ersten Tage rumgemeckert hatte. Es geht doch nix über eine Motivationsspritze ;-)


Gestern gings um das Verb aller.
Je vais, tu vas etc.
Komischerweise kam ich mit den unregelmässigen Verben in Französisch immer ganz gut klar.

Dienstag, 28. September 2010

Heute abend im Teatro Maria Matos

Jóhann Jóhannsson com o Iskra String Quartet interpretam "Englabörn"



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Und nach dem Konzert:

Ich war ehrlich gesagt etwas enttäuscht von diesem Konzert.
Minimalistisch ist ja ok, aber es war eher langweilig.
Zum Glück gab es ein paar Videos zur Musik, sonst wäre ich in dem dunklen Theater wohl noch eingeschlafen.
Allerdings waren doch etliche Zuhörer anderer Meinung als ich, denn sie applaudierten zum Schluss sehr begeistert.

Montag, 27. September 2010

Gewundert

habe ich mich schon, als ich den neunjährigen Sohn einer Bekannten kurz vor
1 Uhr nachts im fb traf.
Es war zwar in der Nacht von Samstag auf Sonntag, aber trotzdem.

Sonntag, 26. September 2010

Oktoberfest in Lissabon

und wir waren gestern dort. Das Restaurant Pano de Boca hatte das Catering uter sich, dadurch war Essen und Trinken wesentlich besser organisiert als letztes Jahr. Es gab Fleischkäse, Bratwürste, Nürnberger, halbe Hähnchen, und es gab Laugenbrezeln! (Letztes Jahr standen sie zwar auf der Karte, waren aber gerade aus, als wir dort waren). Deutsches Bier vom Fass floss natürlich auch. Ich 'musste' sogar zwei grosse Bier trinken, weil JF mich falsch verstanden hatte. Ich gab ihm den Krug, damit er ihn abgeben und das Pfandgeld zurückbekommen konnte, aber er dachte ich wollte noch ein Bier und brachte eins.
Auch die Musik war diesmal traditionell deutsch, kein portugiesischer Rancho wie im letzten Jahr. Etliche Frauen und Mädchen im Dirndl waren zu sehen und auch einige Männer in Lederhosen. Lebkuchenherzen gab es auch zu kaufen und ich erstand eins für meine portugiesische Freundin, die mit Herz um den Hals dann bis nach Hause gelaufen ist ;-)

Donnerstag, 23. September 2010

Lacher des Tages

Österreicher sind auch ganz normale Menschen sagte heute ein Schüler bei der Präsentation der Skireise, die die Klasse nach Ö gemacht hatte.

"Geschenk"

Der Sommer hat sich verabschiedet und mir zum Abschied eine Erkältung beschert.
Schon am Sonntag fing es mit leichten Halsschmerzen an, nachdem mir Samstag auf der Dachterrase bei Freunden trotz Jacke kalt war. Danach kam ein Reizhusten und seit gestern Schnupfen, verstopfte Nase und Kopfschmerzen, was nach Sinusitis ausschaut. Es wurde gestern schon begonnen das Ganze mit Rotlicht zu bekämpfen, ich habe aber noch nicht gewonnen.

Mittwoch, 22. September 2010

Gestern abend im Theater Maria Matos

Alva Noto & Blixa Bargeld [Einsturzende Neubauten]

Sehr interessant, besonders das Stück, bei dem die Häarchen in den Ohren zu flimmern anfingen; eine ganz besondere Erfahrung.


Ameisen

in der Küche. Wie kommen die in den 2. Stock eines Miethauses?
Ich hatte die Feigen in Verdacht, die wir aus JFs Vaters Garten mitbrachten, aber sicher bin ich mir nicht. Immer wieder tauchten eine oder zwei der kleinen Tierchen irgendwo auf, die dann gleich von uns entsorgt wurden. Gestern morgen aber (JF hatte ein leeres Joghurtglas auf der Spüle stehen lassen) tummelten sich recht viele Ameisen um und in diesem Glas. Sogar in der Spülmaschine fanden sich welche. (Die Maschine habe ich dann gleich mal angestellt ...) Ich also zum Supermarkt und Biokill gesucht. Den gab es nur im Doppelpack zusammen mit WC-Reiniger (WC-Reiniger kaufen, Biokill gratis dazu), aber WC-Reiniger kann man immer gebrauchen, also ab in den Einkaufskorb damit. Als ich abends nach Hause kam waren zwar keine Ameisen mehr zu sehen, trotzdem habe ich den Biokiller in einige Ritzen gesprüht und hoffe, dass das Thema damit erledigt ist.

Montag, 20. September 2010

PC-Zeit

Meine Männer kochen gerade Nudeln à la Rafa und ich darf am PC sitzen und surfen und mich aufs Essen freuen.
Auch mal nett!

***

Dafür waren wir übers Wochenende etwas von der Aussenwelt abgeschnitten: kein Telefon, kein Fernsehprogramm, kein Internet. Es gab ein Leitungsproblem, das aber nicht im Bereich unseres Anbieters lag, sondern bei der PT (Portugiesische Telekom). Die arbeitet aber nicht übers Wochenende.
Heute funktioniert alles wieder.

Sonntag, 12. September 2010

Kulturmix

Viele Veranstaltungen wurden in der letzten Woche besucht. Los gings freitags mit einem Kabarettabend. Urban Priol stellte sein neues Programm "Wie im Film" vor und dabei gab es viel zu lachen.
Dienstag gings zu einem Konzert der Gruppe Fanfarlo ins LUX.
Mittwoch gabs im grossen Auditorium des Gulbenkian zur Eröffnung des Mozart-Festivals ein Konzert mit Christian Tetzlaff. Über das Goetheinstitut hatte ich zwei Karten bekommen. Gespielt hat das Orchester Gulbenkian unter der Leitung von Christian Tetzlaff, der gleichzeitig als Violinsolist auftrat, Werke von Haydn, Schönberg und Mozart.
Donnerstag machten wir eine Weinprobe, bei der auch eine Jazzband spielte.
Freitag fuhren wir ins Kloster Jerónimos. Im Innenhof des Klosters hörten wir um 21.30h ein Konzert mit dem Namen 'Cinema dos Sons sob as Estrelas' im Rahmen des Festivals Musica Viva. Frances M. Lynch (Sopran), Nuno Pinto (Klarinette) und Miguel Azguime (Elektronik) gaben Werke von Jimi Hendrix, Jonathan Harvey, Steve Reich und anderen. Ein nicht ganz einfaches Konzert vor einer tollen Kulisse.
Für Samstag hatte ich die Oper 'A Flowering Tree' von John Adams eigentlich schon abgeschrieben, denn das grosse Auditorium des Gulbenkian war ausverkauft. Aber wir hatten Glück und konnten an der Abendkasse zwei zurückgegebene Karten ergatten. Wir wohnten einer tollen Inszenierung von Rui Horta bei, mit Ana Maria Pinto (Sopran), Noah Stewart (Tenor) und Job Tomé (Bariton). Chor und Orchester wurden von der Dirigentin Joana Carneiro geleitet.

Donnerstag, 2. September 2010

Auf ein Neues - Erster Schultag

Recht müde war Johannes als ich ihn gestern nachmittag von der Schule abholte.
Einen vollen Stundenplan gibts dieses Jahr, 36 Schulstunden! Daneben will er noch drei AGs belegen, mal sehen wie das so klappt. Zwei neue Fächer, Französisch und Physik, sind schliesslich auch dabei.
Gegen die notorischen Zuspätkommer wird hart vorgegangen. Dem Direktor ging wohl die Schlamperei seines Vorgängers auf den Wecker, denn früher kamen täglich gleich mehrere Schüler zu spät zum Unterricht, oft mit der Erklärung: "die U-Bahn hatte Verspätung".

Mittwoch, 1. September 2010

Schule

Heute ist der erste Schultag nach den achtwöchigen Sommerferien.
Aufstehen war natürlich noch etwas mühsam, die Routine beim Frühstückmachen, Schulbrote schmieren etc. muss sich auch erst wieder einstellen.
Kurz nach 8 Uhr waren wir schliesslich an der Schule, am ersten Schultag ist das Zuspätkommen noch erlaubt, standen die Schüler doch eh alle auf dem Schulhof, hatten sich sicherlich einiges zu erzählen und mussten natürlich auch erst mal die neuen Klassenräume finden.
Sehr begeistert war Johannes nicht, dass er heute schon wieder in die Schule musste. Aber das ist jedes Jahr so, dürfen doch seine Freunde an den portugiesischen Schulen noch zwei Wochen Ferien geniessen.

Montag, 30. August 2010

Zum ersten Mal

in meinem Leben Caracois gegessen, ein sehr portugiesischer Imbiss. Es kostete schon ein bisschen Überwindung, weil es scheint als würden die Tierchen einen anschauen. Geschmeckt haben sie sehr lecker.



Foto von hier


Zum zweiten Mal

hat Johannes sich den Arm gebrochen, wieder den rechten, wohl auch noch an der selben Stelle. Auf diese Wiederholung hätten wir verzichten können.




Zum wiederholten Mal

waren wir übers Wochenende im Alentejo. War zwar nicht so schön wie erwartet wegen Johannes Unfall, aber trotzdem noch ganz nett.









Samstag, 21. August 2010

Nicht schon wieder

Auch diesmal keine Ahnung wo sie herkamen. Gezählt habe ich über 40, an den Beinen , Armen, dem ganzen Oberkörper. Einfach scheusslich! Vor über einer Woche wurde ich gebissen, seit Tagen juckt es, die Bissstellen wurden riesig gross und rot.
Heute war ich am Strand. Ich sah bestimmt ausserordentlich gut aus mit diesen grossen roten Flecken an den Oberschenkeln.

Sonntag, 8. August 2010

Und weil's so schön war

fuhren wir heute gleich wieder zum Strand. Es sah zwar eher nach Regen aus, war aber schwül und heiss (30 Grad), also flohen wir aus Lissabon Richtung Aldeia de Meco. Auf der Brücke über den Tejo regnete es in Strömen, aber das legte sich bald wieder. Am Strand von Meco angekommen war es weiterhin total bewölkt. Einige wenige Leute waren am Strand. Wir nahmen den Sonnenschirm mit, für den Fall der Fälle, dass sich entweder die Sonne doch noch zeigen , oder aber der Regen es bis hierher schaffen sollte. Das Meer war schön ruhig, die Wellen so, dass auch ich mich reintraute. Zwischendurch kamen mal ein paar Regentropfen runter, aber das störte niemanden.
Zum Mittagessen gings ins Dorf ins Restaurant O Carlos. Als Vorspeise gab es Stabmuscheln mit Knoblauch, Olivenöl, frischem Koriander und etwas Zitronensaft. Danach verspeisten wir eine Cataplana de Cherne und Meeresfrüchten (sah etwa so aus).
Jetzt werden wir uns ein bisschen ausruhen, da heute abend noch ein Open Air Jazzkonzert besucht werden will. (Jazz em Agosto: Evan Parker Electro-Acoustic Ensemble)

Samstag, 7. August 2010

Ein Tag am Strand

Obwohl wir wussten, dass es etwa eine Stunde dauern würde machte das Aufstehen ein paar Schwierigkeiten. Erst um 9.45h waren wir auf dem 2. Circular. JF fing schon an nervös zu werden. Am Ziel angekommen ging es erst Richtung Strand von Comporta. Da parkten aber schon Autos auf der Hauptstrasse, ein gutes Stück vom Strand weg. Mit Gemecker drehte JF und fuhr nun zum Strand von Carvalhal. Was für ein Glück für uns, dass man dort inzwischen bezahlen muss zum Parken. So gab es auch um 11.00h noch Parkplätze direkt am Strand. Sicherheitshalber reservierten wir auch gleich einen Tisch im Strandrestaurant, wollten wir doch dort zu Mittag essen um dann wieder zum Strand zurückzukehren.
Was für ein Strand, was für ein Wetter, einfach toll heute. Also Klamotten aus und rein ins Wasser. Die Wellen waren genau nach meinem Geschmack, das Wasser war angenehm kühl, bei der Hitze war man dort gut aufgehoben. Zwei Stunden vergingen wie im Fluge, dann gings zum Essen. Wir bestellten Salada de Polvo, einfach uns sehr gut, und eine Massa de Peixe ( Nudeln mit Fisch, so ähnlich sah es aus), auch das super lecker. Dazu einen Roséwein aus der Gegend, ein prima Mittagessen.
Danach gings wieder zum Strand und in die Wellen. Erst nach 19.00h machten wir uns auf dem Heimweg.
Das werden wir auf jeden Fall wiederholen.

Donnerstag, 5. August 2010

Draussen sitzen

und auf den Tejo blicken kann man ganz wunderbar in der Esplanada des Clube Ferroviário in der Rua de Santa Apolónia 59.
Bloss nicht abschrecken lassen vom unspektakulären Eingang und dem Treppenaufgang.
Im zweiten Stock warten leckere Granizados.
Caipirinha ist allerdings nicht zu empfehlen, wird mit normalen Eiswürfeln gemacht anstatt mit klein gehacktem Eis.
Essen gibt es auch, hab ich noch nicht probiert, sah aber lecker aus.

Mittwoch, 7. Juli 2010

Ferienplanung

Ich habe mir gerade den Ferienplan der Abteilung angeschaut. Die meisten Portugiesen nehmen nach wie vor im August Urlaub. Verstehe einer warum. Die Strände sind voll, alles ist teurer. Bei den langen Sommerferien der portugiesischen Schulen könnten selbst Leute mit Kindern schon im Juni oder aber im September Urlaub machen.
Schade, dass Johannes schon am 1. September wieder in die Schule muss.

Montag, 5. Juli 2010

Grillen

Freunde haben einen Grill, wir brachten den Fisch mit.




Lecker war es und wird bald wiederholt.




Johannes musste etwas auf dem Dach richten.

Samstag, 3. Juli 2010

Samstag

Im Ofen brutzeln gerade ein paar Hähnchenbeine, die Männer schauen das Fussballspiel. Was ich höre aus dem Wohnzimmer ist JF nicht so recht zufrieden mit dem Verlauf des Spieles.
Ich werde mir jetzt ein alkoholfreies Bier mit Zitrone gönnen. Ich habe vor kurzem Superbock Limão entdeckt und finde es sehr erfrischend, wenns so heiss ist.

Freitag, 2. Juli 2010

Geschafft

hat es Johannes, die Sommerferien sind endlich da!
Es gab ein paar Abschiede, denn einige Kinder gehen weg. Das ist halt so an Auslandsschulen, die Kinder sind das schon gewohnt, trotzdem fällt es immer wieder schwer.
Auch eine Vertretungslehrerin, die die Kinder sehr mochten, kommt nach den Ferien nicht wieder.
Einige Lehrer gehen zurück nach Deutschland, eine ganz besondere Lehrerin geht nach 50 Jahren Lehrarbeit in den Ruhestand. Als Johannes sie in der 5. Klasse bekam war er alles andere als begeistert. Die ist so streng, sie schreit und ist böse meinte er anfangs. Aber diese Einstellung änderte sich nach den ersten paar Stunden, er war nur noch begeistert und sehr traurig, dass im dritten Jahr eine andere Lehrerin seine Klasse unterrichte.
Am ersten Elternsprechtag im Gymnasium sprach ich mit einigen Lehrern und durfte etlich Klagen hören über laute Kinder, die nicht stillsassen, in die Klasse riefen etc. Als ich dann zu dieser Lehrerin kam fragte ich sie, wie es denn in ihrem Unterricht sei. Ihre Antwort: Bei mir gibt es sowas nicht, bei mir herrscht Ruhe und Ordnung. So wars auch. Und wehe jemand hat Krach gemacht, oder nicht aufgepasst, etc., dann konnte sie schon mal brüllen, dass die Wände wackelten. Und sofort war alles still und aufmerksam ;-)
Johannes kann sich noch genau an all die tollen Geschichten erinnern, die sie den Kindern erzählte.

Dienstag, 29. Juni 2010

Fast Ferien

Die letzte Schulwoche ist auch für Johannes angebrochen (die portugiesischen Schulen haben schon seit mehr als einer Woche Ferien)
Gestern war Wandertag, heute gab es 'Spiele ohne Grenzen', morgen und übermorgen sind Projekttage und am Freitag gibt es endlich Zeugnisse und die sehnlich erwarteten Ferien.
Acht Wochen keine Schule, aber dennoch meckern, da die portugiesischen Schulen drei Monate Sommerferien haben.

Sonntag, 27. Juni 2010

Johann-Adams-Mühle

Während unseres Kurzbesuches in der alten Heimat haben wir im Landgasthaus Johann-Adams-Mühle bei schönem Wetter draussen gesessen und die folgenden leckeren Gerichte gegessen.








Johannes ist Schnitzel-Fan!




JF mag scharfe Sachen und war vom "Scharfen Hans" (scharfer Lyoner) begeistert.




Mir schmeckte der Salat mit frischen Pfifferlingen ausgezeichnet.


Das Restaurant ist übrigens fussballfreie Zone

Informationen über die Mühle findet man hier

Freitag, 25. Juni 2010

Metz - Centre Pompidou - Fotos

Wie angekündigt hier ein paar Fotos vom Besuch des Centre Pompidou in Metz.






dazu














Metz ist die Hauptstadt des Départements Moselle und der Region Lothringen. Sie liegt an der Mündung der Seille in die Mosel.
Die Innenstadt ist ebenfalls einen Besuch wert.
Wir hatten nicht mehr viel Zeit und haben uns nur rund um die Kathedrale aufgehalten.