Samstag, 29. Januar 2011

M. C. Escher in Évora




Die Lithographien-Ausstellung „A magia de M. C. Escher“ lockte uns nach Évora.
Da es in der Stadt im Alentejo auch sehr gute Restaurants gibt, reservierten wir einen Tisch im Luar de Janeiro.
Leckere Vorspeisen standen schon auf dem Tisch als wir ankamen, als Hauptgericht bestellten wir Rebhuhn mit Kohl, dazu einen guten Rotwein aus dem Alentejo. Die typische Nachspeise der Region, Sericaia com Ameixas, durfte natürlich auch nicht fehlen.
Dies ist ein Kuchen aus Eiern, Milch, Zucker und Zimt, der mit einer in Zuckersirup eingelegten Pflaume serviert wird.
So gestärkt machten wir uns auf ins Fórum Eugénio de Almeida, um uns Eschers Lithographien anzuschauen.
Die Ausstellung wurde bis Mitte Februar verlängert. Wer kann sollte diese Gelegenheit wahrnehmen und einen Abstecher nach Évora machen, um sich die Ausstellung anzuschauen.

Freitag, 28. Januar 2011

Drei

"Abschied vom deterministischen Biologieverständnis"
oder Alle Menschen sind bi.

Tom Tykwers neuester Film, lief als Eröffnungsfilm des Festivals KINO. Der grosse Saal des Kinos São Jorge war voll, und nachdem der Leiter des Goethe-Institutes ein bisschen geplaudert hatte, ging es auch schon los.
Die Eröffnungssequenz hat mir sehr gut gefallen: Aus einem Zugfenster sieht man als Zuschauer zwei Leitungen, die zuerst parallel verlaufen, sich danach voneinander entfernen, und zum Schluss wieder aufeinander zurasen. Anhand dieser Szenen werden aus dem Off Stationen einer Liebe beschrieben. Du oben, ich unten. Harmonie. Friktion. Symmetrie. Entspannung. Trott. Fremdgehen. Bereuen. Nicht heiraten. Nicht Kinder. Nicht zusammenziehen. Doch zusammenziehen. Doch Kinder. Du stirbst. Ich auch.

Der Film hat ansonsten einige Längen. Einige unnötige Szenen, die nicht zum weiteren Verständnis beitragen, hätte man getrost weglassen können. Auch wurde nicht klar, warum Hanna gerade nach London flüchten musste.
Einige Situationskomik gibt es auch, zum Beispiel wenn Hanna in die Wohnung von Adam kommt und dort ihren Mann antrifft.

Mir hat der Film recht gut gefallen. Eine portugiesische Bekannte war total begeistert: "E gostei tanto do filme de ontem, foi um espectáculo, não consigo esquecer-me do raio do filme!"

Donnerstag, 27. Januar 2011

KINO 2011

Heute startet das Filmfestival "KINO - Mostra de cinema de expressão alemã".
Für den Eröffnungsfilm Drei von Tom Tykwer habe ich schon Karten reserviert.
Facebook-Freunde des Goethe-Instituts können Freikarten gewinnen.

Filme

Tron: Legacy wurde mit Johannes angeschaut. Der Film hat mich nicht sehr begeistert. Jetzt will ich mir aber den ersten Tron-Film anschauen, kann nich mich doch so gar nicht mehr an diesen Streifen erinnern.

Tulpan, ein Film aus Kasachstan war da schon mehr nach meinem Geschmack. Ein junger Mann, der gerade seinen Wehrdienst bei der Marine absolviert hat sucht in den Steppen von Kasachstan nach einer Ehefrau. Denn ohne eine solche kann er kein eigenes Wohnzelt bekommen und somit kein Hirte werden und muss bei seinem Schwager im Zelt wohnen. Frauen sind aber rar in dieser Gegend, es gibt gerade eine im heiratsfähigen Alter. Diese hat aber kein Interesse daran, die Frau eines Hirten zu werden, zumal der Kandidat auch noch grosse abstehende Ohren hat.

Montag, 24. Januar 2011

Montag eben

Da wacht man auf, muss bei eisiger Kälte aus dem Bett, zieht die Rollläden hoch und darf feststellen, dass es auch noch regent. Kann nur besser werden! Aber der Januar, der seit Freitag die Kälte zurückgebracht hat, ist ja bald rum.

Nachtrag: Und dann kommt man ins Büro und muss feststellen, dass übers Wochenende auch noch die Heizung abgedreht war. Nun sitze ich hier mal wieder in Jacke und Handschuhen und trinke warmen Tee.

Sonntag, 23. Januar 2011

Neuer Präsident = alter Präsident

So sieht es jedenfalls nach den ersten Hochrechnungen aus.
Überhaupt zur Wahl gegangen sind wohl nur gut 50 Prozent der Portugiesen.

Donnerstag, 20. Januar 2011

Die Zeit rennt

Heute ist schon der zwanzigste Tag im ersten Monat des Jahres. Noch nie ist ein Januar so schnell rumgegangen wie dieses Jahr.
Woran das aber liegen mag, kann ich nicht sagen.

Dienstag, 18. Januar 2011

Ute Lemper

gastierte schon zum wiederholten Male in Lissabon. Das Konzert am Sonntag im grossen Saal des Gulbenkian war ausverkauft. Ihr Repertoir bestand diesmal aus Liedern von Kurt Weill, Hanns Eisler, Norbert Schultze, Friedrich Holländer, Jacques Brel, Marguerite Monnot, Norbert Glanzberg und John Kander.
Das Publikum war begeistert.
Begleitet wurde sie vom Orchester Gulbenkian unter der Leitung von Lawrence Foster.

Restaurant Hongkong Grande Palácio

Für viele ist dieses chinesische Restaurant eines der besten der Stadt. Ein Indiz dafür ist, dass dort viele Chinesen essen.

Wir waren Samstag dort. Zusammen mit einer Bekannten, die etliche Jahre in Macau gelebt hat, verspeisten wir dort ein leckeres Mittagessen. Die folgenden Gerichte wurden von eben dieser Bekannten für die sechs Personen am runden Tisch ausgesucht.

Vorspeisen:
201 Raviosis de gambas
216 Crepes Vietnamitas
202 Siu Mai de Carne
232 Raviois de Gambas
238 Rolos de Farinha

Hauptgericht:
331 Pato no forno
350 Lulas com sal e pimenta
366 Legumes verdes
379 Arroz Chao Chao
58 Massa de Arroz com carne

Nachtisch:
Banana Pa Si
Banana Frita
Ma Lai Kho

Wirklich alles schmeckte sehr lecker.

Hong Kong Grande Palácio

Rua Pascoal de Melo 8 A
1170-294 LISBOA

Telefon: +351 218 123 349

Auch wenn es Samstag zur Mittagessenszeit nicht ganz so voll war, ist es empfehlenswert einen Tisch zu reservieren.

Freitag, 14. Januar 2011

Nur 30 Kilometer

doch was für ein Wetterunterschied.
In Lissabon dichter Nebel, wie man das von Deutschland im November kennt. In Cascais dagegen Sonnenschein und blauer Himmel.
Gestern wie heute das gleiche Schauspiel.

Dienstag, 11. Januar 2011

Coisas que nunca deverão mudar em Portugal

Sachen, die sich in Portugal nie ändern sollten

Artikel des ehemaligen UK-Botschafters in Prtugal (aus Expresso 18 Dez 2010)

Portugueses: 2010 tem sido um ano difícil para muitos; incerteza, mudanças, ansiedade sobre o futuro. O espírito do momento é de pessimismo, não de alegria. Mas o ânimo certo para entrar na época natalícia deve ser diferente. Por isso permitam-me, em vésperas da minha partida pela segunda vez deste pequeno jardim, eleger dez coisas que espero bem que nunca mudem em Portugal.

1. A ligação intergeracional.
Portugal é um país em que os jovens e os velhos conversam - normalmente dentro do contexto familiar. O estatuto de avô é altíssimo na sociedade portuguesa - e ainda bem. Os portugueses respeitam a primeira e a terceira idade, para o benefício de todos.

2. O lugar central da comida na vida diária.
O almoço conta - não uma sandes comida com pressa e mal digerida, mas uma sopa, um prato quente etc, tudo comido à mesa e em companhia. Também aqui se reforça uma ligação com a família.

3. A variedade da paisagem.
Não conheço outro pais onde seja possível ver tanta coisa num dia só, desde a imponência do rio Douro até à beleza das planícies do Alentejo, passando pelos planaltos e pela serra da Beira Interior.

4. A tolerância.
Nunca vivi num país que aceita tão bem os estrangeiros. Não é por acaso que Portugal é considerado um dos países mais abertos aos emigrantes pelo estudo internacional MIPEX.

5. O café e os cafés.
Os lugares são simples, acolhedores e agradáveis; a bebida é um pequeno prazer diário, especialmente quando acompanhado por um pastel de nata quente.

6. A inocência.
É difícil descrever esta ideia em poucas palavras sem parecer paternalista; mas vi no meu primeiro fim de semana em Portugal, numa festa popular em Vila Real, adolescentes a dançar danças tradicionais com uma alegria e abertura que têm, na sua raiz, uma certa inocência.

7. Um profundo espírito de independência.
Olhando para o mapa ibérico parece estranho que Portugal continue a ser um país independente. Mas é e não é por acaso. No fundo de cada português há um espírito profundamente autónomo e independentista.

8. As mulheres.
O Adido de Defesa na Embaixada há quinze anos deu-me um conselho precioso: "Jovem, se quiser uma coisa para ser mesmo bem feita neste país, dê a tarefa a uma mulher". Concordei tanto que me casei com uma portuguesa.

9. A curiosidade sobre, e o conhecimento, do mundo.
A influência de "lá" é evidente cá, na comida, nas artes, nos nomes. Portugal é um pais ligado, e que quer continuar ligado, aos outros continentes do mundo.

10. Que o dinheiro não é a coisa mais importante no mundo.
As coisas boas de Portugal não são caras. Antes pelo contrário: não há nada melhor do que sair da praia ao fim da tarde e comer um peixe grelhado, acompanhado por um simples copo de vinho.

Sonntag, 9. Januar 2011

L' Illusionniste

Ein Zeichentrickfilm von Sylvain Chomet ist der erste Film, den ich mir in diesem Jahr angeschaut habe.
Der Film basiert auf einem Drehbuch aus dem Jahre 1956 des französischen Regisseurs und Schauspielers Jacques Tati. Ein Zauberer, in der Gestalt von Jacques Tati, dessen Auftritte in einem Pariser Theater kaum noch Publikum ansprechen, reist nach Schottland. Auf einer Insel trifft er ein Mädchen, das ihn für einen wirklichen Zauberer hält und mit ihm nach Edinburgh fährt. Allerdings hat er auch dort nicht viel Publikum bei seinen Auftritten. Der Zauberer ist aber nicht in der Lage, dem Mädchen die Wahrheit zu sagen und versucht sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser zu halten. In einer Szene flüchtet der Magier ins Kino, um von dem Mädchen nicht gesehen zu werden. Dort läuft gerade Mon Oncle mit dem echten Jacques Tati.
Ein wirklich netter Zeichentrickfilm.

Freitag, 7. Januar 2011

Aus einem Totenhaus - Da Casa dos Mortos

Aus einem Totenhaus von Leos Janácek wurde gestern abend im Grande Auditório des Gulbenkian gespielt.
Chor und Orchester Gulbenkian wurden von Esa-Pekka Salonen dirigiert.
Mir hat die Aufführung gut gefallen. Eine Kritik kann man hier lesen (nach dem portugiesischen Text findet man die englische Version).

Die Aufführung wird heute um 19.00 Uhr wiederholt.

Dienstag, 4. Januar 2011

Filme 2010

Hier die Liste der Filme, die ich 2010 im Kino gesehen habe, ein paar davon schon zum wiederholten Male.

Where the Wild Things are
The Road
Die Perlmutterfarbe
Krabat
John Rabe
Same same but different
Invictus
Alice in wonderland
Steamboat Bill, Jr.
How to train your Dragon
Green Zone
Soul Kitchen
Napoli, Napoli, Napoli
All tomorrow's parties
Panique au village
9
The match factory girl
LEBANON
Metropolis
Le Concert
La Tête en Friche
Mammuth
Océans
Lucky Luke
Zohi Sdome
Lola
Due Date
Cela 211


Meine Favoriten: Soul Kitchen, 9, Le Concert und Cela 211

Samstag, 1. Januar 2011

1.1.11

Ein gutes neues Jahr!

Gefeiert wurde mit vielen Freunden und Bekannten.