Dienstag, 22. Dezember 2015

Woche 51 und noch nix für Weihnachten vorbereitet

Montag abend war ich zu müde für Weihnachtseinkäufe.

Dienstag eigentlich auch, aber ich konnte mich wenigstens zum Sport aufrappeln.

Mittwoch hatte eine gute Freundin Geburtstag. Sie hatte uns zum Essen ins Restaurant eingeladen und es wurde ein lustiger Abend.

Donnerstag gins nochmal ins Sportstudio.

Freitag abend packte ich ein paar Sachen in die Reisetasche, denn am Samstag fuhren wir Richtung Norden zum jährlichen Weihnachtsessen mit Freunden. Wir waren 27 Leute und es ging hoch her.
Weil wir schon früh dort waren, konnten wir auch noch die Geschäfte von Vista Alegre besuchen.
Schaut mal, wen ich dort getroffen habe ;-)




Hier noch ein paar Fotos vom Essen, es war sehr lecker.






Sonntag nachmittag ging es wieder zurück.
In Lissabon angekommen hatten wir Hunger und keine Lust zu kochen. Es hat in unserer Nähe ein neues Restaurant aufgemacht,  Rabo d’Pêxe, das hatte Sonntag abend auf, also ging es dort hin. Das Essen war sooo lecker! Frischer Fisch und auch das Fleisch kommen von den Azoren.
Ich hatte das beste Bife Tartaro meines Lebens,

Bife Tartaro mit Wasabi und Süsskartoffelchips


Ebenso probierten wir sehr leckeres Sushi, Jakobsmuscheln

Jakobsmuschenl auf Erbeeren und Rote Beete

und rohe Thunfischstückchen mit Avokado in scharfer Sosse.



Auch der Nachtisch war ein Genuss.




Im Rabo d’Pêxe werde ich bestimmt noch öfter essen!


Nun habe ich noch bis Donnerstag nachmittag, um ein bisschen weihnachtlich zu schmücken und die fehlenden Geschenke einzukaufen.
Wenigstens muss ich mich nicht ums Essen an Heilig Abend kümmern. Es gibt wie immer Bacalhau, und das kocht der Portugiese des Hauses.



Dienstag, 15. Dezember 2015

Viel passiert - wenig geschrieben

Zum Schreiben kam ich gar nicht.
Also hier in Kurzform:

Das lange Wochenende (der 8. Dezember ist hier Feiertag) haben wir im Alentejo verbracht. Das Wetter war nicht das allerbeste, aber es war dort wie immer sehr schön.









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Wenigsten einen Film des israelischen Filmfest 'Ciclo de Cinema Israelita' habe ich mir angesehen, FIRE BIRDS von Amir Wolf. Der Film hat mir gut gefallen.

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Bei der Mostra de Cinema America Latina habe ich es zum Eröffnungsfilm El Abrazo de la Serpiente von Ciro Guerra geschafft.

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Wir waren zur Vorstellung des Buches Break Dance von André Ruivo im Geschäft Flur. Wer also noch ein Weihnachtsgeschenk braucht, kann das Buch in den folgenden Geschäften kaufen:
a Linha de Sombra, El Pep, Pó dos Livros, Nouvelle Librairie Française, Artes & Letras, Mundo Fantasma, Distopia, Matéria Prima, livraria da Fundação Serralves, Bertrand, Letra Livre (ZDB) und in Chili Com Carne Desert Island (New York), Le Monte en L'Air (Paris).

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Das neue Stück der Lisbon Players The Pirates of Penzance in der Estrela Hall habe ich mir angeschaut und mich dort gut unterhalten.

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Beim Abendessen mit und bei Freunden gabs als Nachtisch einen sehr guten Bolo Rei von der Pastelaria Careca.


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Die Magna Carte war für ein paar Tage in Lissabon und ich habe sie mir am Samstag im Torre do Tombo angeschaut. Ich hatte eigentlcih mit einer Schlange am Eingangsbereich gerechnet, aber als ich nachmittags dort ankam, war nicht viel los. Viel entziffern konnte ich aber leider nicht.

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Gesungen wurde mehrere Male und das mit Erfolg, denn auch hier gibt es Weihnachtskonzerte.

Mittwoch, 2. Dezember 2015

MUVI

Ein weiteres Filmfestival in Lissabon, MUVI - Festival Internacional de Música no Cinema, eröffnete gestern im Kino São Jorge.
JF hatte sich am crowdfunding fürs Festival beteiligt. Dadurch kamen wir in den Genuss von zwei Eintrittskarten für den Eröffnungsfilm, Paco de Lucía - La Búsqueda.
Der Film ist eine sehr interessante Dokumentation über diesen grossartigen Gitarrenspieler, der leider viel zu früh gestorben ist.
Nebenbei gelernt, die Mutter von Francisco Sánchez Gómez, so der bürgerliche Name Pacos, war Portugiesin und hiess Lúcia. Er wurde schon als Kind Paco de Portuguesa oder  Paco de Lucía gerufen und nahm diesen Namen als seinen Künstlernamen an.




Dienstag, 1. Dezember 2015

Schon Woche 48

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, viele freie Seiten hat mein Kalender nicht mehr. Dieses Jahr habe ich aber rechtzeitig einen neuen bestellt.

In Woche 48 gabs neben den schon beschriebenen Ereignissen auch noch ein tolles Konzert mit Rufus Wainwright und dem Orchester Gulbenkian  im Grande Auditório des Gulbenkian.
Im ersten Teil sahen und hörten wir seine Oper "Prima Donna" als 'Concerto Visual Sinfónico' zusammen mit der Projektion des Filmes von Francesco Vezzoli mit der Schauspielerin Cindy Sherman. Gesungen haben Sarah Fox, Kathryn Guthrie und Antonio Figueroa.
Den zweiten Teil bestritt Rufus dann am Klavier, mal mit mal ohne Orchesterbegleitung. Das Publikum war begeistert und auch dem Sänger machte es sichtlich Spaß, und er gab mehrere Zugaben.

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Freitag abend besuchten wir mit Freunden das Restaurant Estória in Cruz-Quebrada. Interessantes Essen, netter Service, ein paar Kleinigkeiten wären noch zu verbessern. So waren die Teller nicht vorgewärmt und das Essen wurde in den kühlen Räumlichkeiten schnell kalt.

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Sonntag vormittag besuchten wir die Ausstellung COLECCIÓN MASAVEU - Grandes Mestres da Pintura Espanhola GRECO ZURBARÁN GOYA SOROLLA im Museu Nacional de Arte Antiga. Die informative Führung, die wir vorher schon reserviert hatten, dauerte eine Stunde und es war eine recht große Gruppe. Leider hatten wir keine Zeit uns danach die Bilder noch mal in Ruhe anzusehen. Aber immerhin reichte es um bei einem Espresso im Garten des Museumsrestaurant in der Sonne zu sitzen und auf den Tejo zu schauen.
Dann trafen wir uns mit Johannes und seinem Cousin, der übers Wochenende zu Besuch war, zum Mittagessen im Restaurant Colina. Wir bestellten Arroz de Pato und Cabrito assado no forno. Das Essen war sehr lecker und reichlich. Danach brachten wir den Cousin noch zum Bus, denn es war Zeit für ihn die Heimreise gegen Norden anzutreten.

Donnerstag, 26. November 2015

Bridge of Spies

Am Montag war ich in der Vorpremiere des neuesten Spielberg Films Bridge of Spies.
Johannes hatte die Karten gewonnen, konnte oder wollte aber an diesem Abend nicht ins Kino. So machte ich mich mit JF auf ins UCI. Wir waren rechtzeitig da, um gute Plätze zu sichern, der Saal füllte sich bis auf den letzten Platz. Vier Leute haben etwas über den Film erzählt. So erfuhren wir, dass dies seit Jahrzehnten  der erste Film von Spielberg ist, bei dem nicht John Williams für die Filmmusik verantwortlich ist. Thomas Newman hat diesmal die Musik geschrieben. Das Drehbuch stammt von Matt Charman und den Brüdern Ethan und Joel Coen.
Dann gings auch schon los und wir befanden uns im Berlin direkt nach dem Mauerbau.
Der Film hat mir gut gefallen, Neben Tom Hanks, der den Anwalt James Donovan spielt, sind viele weitere gute Schauspieler zu sehen, darunter auch einige deutsche, wie Sebastian Koch als Wolfgang Vogel und Burghart Klaußner als Harald Ott.
Am besten gefallen hat mir Mark Rylance, der den Spion Rudolf Abel spielt.
"Would it help?"



Mittwoch, 25. November 2015

18

Letzte Woche wurde der 81. Geburtstag gefeiert.
Gestern wurde Johannes 18.
Der Kuchen stand rechtzeitig im Ofen.



Ganz herzliche Glückwünsche zum Geburtstag und alles alles Liebe!!!



Feiern wollte der junge Erwachsene nicht, dafür aber ein Konzert besuchen.
So waren wir mit Freunden essen und danach alle zusammen im Konzert von Deradoorian im Theater Maria Matos.
Schön war's!




Dienstag, 24. November 2015

Kurze Woche

Da ich die ersten Tage in Deutschland weilte, war die Arbeitswoche kürzer als sonst.
Die Abende waren aber wieder sehr ausgefüllt.

Donnerstag abends waren wir in der Galeria Zé dos Bois zum Konzert von WEYES BLOOD | SEAN NICHOLAS SAVAGE. Weyes Blood hat eine sehr schöne Stimme und spielt gut Gitarre. Aber sie könnte noch besser sein, würde sie ihre Komfortzone verlassen und sich ein bisschen mehr trauen.
Fotos etc. hier.

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Freitag abend gings ins Culturgest, wo die Trisha Brown Dance Company Schlüsselwerke der Choreografin Trisha Brown zeigte. Der Saal war ausverkauft. Getanzt wurden Son of Gone Fishin' (Musik Robert Ashley, Atalanta (Acts of God)), Rogues  (Musik Alvin Curran, Toss and Find), If you couldn't see me (Musik Robert Rauschenberg) und PRESENT TENSE (Musik John Cage). Ich hatte bisher keine Choreografie von Trisha Brown live gesehen und war begeistert. Leider ist dies die Abschiedstour der Trisha Brown Dance Company, d.h. danach will die Dance Company die Choreographien von Trisha Brown nicht mehr aufführen.

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Samstags spielten Lower Dense ebenfalls in die Galeria Zé dos Bois.
Leider fehlte der Gitarrist, der wegen eines Todesfalles in der Familie vorzeitig zurückreisen musste.
Trotzdem war es ein sehr gutes Konzert.



Vor dem Konzert assen wir mit Freunden im Restaurant Casanostra zu Abend. In der aktuellen Time Out ist ein Voucher (2 für 1) für dieses Restaurant, den wir nutzten, kennen wir doch das Casanostra schon sehr lange und haben dort immer gut gegessen, so auch diesmal.

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Sonntag abend schaute ich mir Elser – Er hätte die Welt verändert von Oliver Hirschbiegel, portugiesscher Titel 13 Minutes, an. Der Film läuft hier nur in zwei Kinos, wer weiss, ob er Donnerstag nicht schon abgesetzt ist. Ich hatte vor dem Film noch nichts über den Widerstandskämpfer Georg Elser gehört, und das trotz Geschichte Leistungskurs. Auf jeden Fall ein gut gemachter und sehenswerter Film.

Montag, 23. November 2015

Zu einem Geburtstagsfest

flog ich kurzfristig in die alte Heimat.



Mit dem Wetter hatte ich Glück, es war nicht kalt und regnete nur ab und zu.
Letztes Wochenende mit dem Schnee wär das vielleicht nicht ganz so einfach gewesen.
So konnte ich ein paar Spaziergänge machen 

Blümchen im November, es war wirklich nicht kalt





und auch ein bisschen rumfahren, einkehren und gut essen.





Rehschnitzel


Zum Geburtstag gabs leckeren Frankfurter Kranz, den hatte ich schon sehr lange nicht mehr gegessen, ebenso den Droschelkuchen (Stachelbeerkuchen). Solche Kuchen gibt es hier überhaupt nicht.




Ich habe ein paar Stücke mitgenommen, JF und Johannes fanden ihn ebenfalls sehr lecker, d.h. ich könnte ihn also auch mal hier backen.
Vor der Rückreise habe ich an mich selber ein Paket geschickt. Ich hatte nur Handgepäck mit und wollte nicht extra für die Kofferaufgabe bezahlen, Schicken war billiger. Jetzt warte ich drauf, dass es endlich ankommt und ich all die leckeren Sachen probieren kann, die ich eingekauft habe, wie Stollen, Lebkuchen, Plätzchen etc.


Donnerstag, 12. November 2015

Sankt Martin - São Martinho

In Deutschland gibt es an St. Martin Laternenumzüge, in Portugal werden geröstete Kastanien gegessen. Gestern nachmittag kamen die Kastanienverkäufer gar nicht mehr nach mit dem Rösten und es bildeten sich Schlangen.





In der Firma gab es ein Magusto mit gerösteten Kastanien, Jeropiga (hergestellt durch Zugabe von Weinbrand in Traubenmost, um die Gärung zu stoppen) und Água-pé (Tresterwein).

Mehr über die Sankt Martins Bräuche weltweit kann man hier nachlesen.

Dienstag, 10. November 2015

Kellerkino - Powertrio - LEFFEST - Amadora BD

Am Dienstag gings im Goethe-Institut wieder los mit dem Kellerkino. Es wurde Kaddisch für einen Freund von Leo Khasin  gezeigt., ein sehr schöner Film. Die Stühle in der Bibliothek waren fast alle besetzt, Popcorn gabs auch.
Als nächster Film in dieser Reihe wird Sputnik am 17. November um 19.30 Uhr gezeigt.




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Mittwoch abend stellte Powertrio im Theater Maria Matos die neue CD 'Di Lontan' vor.
Powertrio, das sind Joana Sá (Piano und Idiophone), Luís José Martins (Gitarre und Idiophone) und Eduardo Raon (Harfe und Idiophone).
Im Saal war wieder diese ungemütliche Bancada aufgebaut, aber davon ließ ich mich nicht abhalten. Da das Konzert nicht ganz ausverkauft war, hatte ich Glück und der Platz neben mir blieb frei, so war es nicht ganz so unbequem. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn es war ein sehr interessanter Abend.


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Freitag begann das Lisbon & Estoril Film Festival (LEFFEST). Bis zum 15. November gibt es viele alte und neue Filme zu sehen und viele Regisseure und Schauspieler sind hier, um ihre Filme zu präsentieren und mit dem Publikum zu reden.
Donnerstag abend war ich im Eröffnungsfilm Anomalisa von Charlie Kaufman und Duke Johnson. Ein wirklich sehr empfehlenwerter Film in Stop Motion. Ich nehme an, dass er nächstes Jahr hier in die Kinos kommt.



Samstag abend präsentierte Wim Wenders seinen neuen Film Every thing will be fine. Die Aufführung war in 3D. Der Film läuft hier ab dem 12. November, allerdings nur in 2D.





Sonntag nachmittag gabs ein Wiedersehen mit Der Himmel über Berlin. Das erste Mal sah ich diesen Film 1987 in Cinema Paris am Kurfürstendamm. Damals war ich so müde, dass ich das Kino vorzeitig verließ. Diesmal schaute ich den Film aber bis zum Ende an. Etliche Teile dieses Films sind nun eine interessante Dokumentation eines Berlins, das so nicht mehr existiert.
Nach dem Film erzählten Wim Wenders und Bruno Ganz interessante und witzige Geschichten rund um den Dreh.



Paulo Branco musste das Gespräch leider beenden, da vor dem Saal schon die Zuschauer für den nächsten Film warteten, der 10 Minuten später beginnen sollte.



Sonntag abend schaute ich mir 7 Chinese Brothers von Bob Byington an, eine Komödie mit Jason Schwartzman und dessen Hund Arrow Joel Schwartzman. Der Film läuft hier im Wettbewerb.
Bob Byington war anwesend und lud nach dem Film zu einer Q&A Session ein.





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Die Ausstellung Amadora BD - Festival Internacional de Banda Desenhada besuchte ich am Samstag. Wir waren so gegen Mittag da, hatten die Räume fast für uns alleine und konnten uns in aller Ruhe umsehen. Es ist ein bisschen anders organisiert als in den letzten Jahren, so sind die Bücherverkaufsstände diesmal gleich am Eingang. Alles in allem hat mir die Ausstellung besser gefallen als letztes Jahr.

Hier ein paar Eindrücke:









Gekauft gabe ich dieses Buch






Dienstag, 3. November 2015

Zähne - Dinner - Konzerte - Filme

Die Woche war richtig viel los.

Dienstag vormittag hatte ich den nächsten Zahnarztbesuch. Es wurde eine längere Prozedur, aber nun sind erst mal alle Zähne an der richtigen Stelle. Allerdings muss ich mich erst daran gewöhnen, ist schon etwas anders als mit dem Provisorium.

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Liebe Menschen waren an der Algave in Urlaub und verbrachten die letzten beiden Tage vor der Rückreise nach Deutschland in Lissabon. So verabredeten wir uns mittwochs zum Abendessen in der Pizzaria Mercantino am Chiado. Ich hatte schon die leckere Pizza im Mercantino Alvalade gekostet, am Chiado schmeckt die Pizza genau so gut.
Danach waren die Gäste zu müde für einen Spaziergang durchs Bairro Alto und machten sich per Taxi zum Hotel auf. Wir hatten Karten für das Konzert von Jessica Pratt im Aquarium der Galerie Zé dos Bois.




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Donnerstags trafen wir uns wieder zum Essen (freitags war der Rückflug), diesmal im Restaurant ihres Hotels. Das Restaurant kannte ich von vorherigen Besuchen und war bisher immer zufrieden. Bei diesem Besuch lief allerdings so einiges schief, aber wenigstens das Essen war gut.


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Für Freitag hatten wir schon im Vorfeld Karten für den Film DEAD SLOW AHEAD von Mauro Herce des Festivals DOC Lisboa besorgt. Von den Filmen, die ich bei dem Festival DOC gesehen habe, hat mir dieser weitaus am besten gefallen. Er gewann übrigens auch den FCSH Award for Best First Feature Film comprising Competitions and New Visions.




Danach trafen wir uns mit Freunden in der Brasserie de L'Entrecôte am Campo Pequeno. Wir hatten zwei Voucher (2 entrecôte für den Preis von 1) aus der TimeOut, so wurde der Restaurantbesuch nicht all zu teuer. Es schmeckte lecker wie immer und wir verbrachten einen sehr netten Abend.


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Samstag hatte ich Kontrastprogramm.
Zuerst war ich im grossen Auditorium des Gulbenkian zur Übertragung der Oper Tannhäuser (Met Opera Live in HD). Die Vorstellung war schon seit Monaten ausverkauft, aber meist werden ein paar Tage vorher noch zurückgegebene Karten angeboten, so auch diesmal. Die Ouvertüre, die Chorgesänge und Wolframs Lied an den Abendstern, gesungen von Peter Mattei, haben mir am besten gefallen.


Danach fuhr ich ins Centro Cultural de Belém zum Konzert von Cat Power, Pseudonym der Amerikanerin Chan Marshall. Was ich vorher nicht wusste, der erste Teil des Konzertes wurde von Appaloosa bestritten. Wie jemand so die Töne nicht treffen kann, ist schon erstaunlich.
Für diesen eher schrecklichen Beginn wurden wir dann aber von Cat Power entschädigt, sang sie doch etwa zwei Stunden lang, ohne grössere Pausen, selbst den Applaus unterbrach sie gleich, indem sie ein neues Lied anstimmte.




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Der Sonntag war verregnet. So fuhren wir nicht zur Ausstellung Amadora BD, hoffentlich können wir das nächste Woche nachholen.  Immerhin schafften wir es abends ins Cinema São Jorge zu Ornette - Made in America, dem letzten Film, den wir bei der diesjährigen DOC ausgesucht hatten.



Montag, 26. Oktober 2015

Doclisboa mit Planänderungen

Am Donnerstag begann das Filmfest Doclisboa.

Im Vorfeld kaufte ich Fünfer-Voucher, die ich auch gleich gegen Eintrittskarten der ausgesuchten Filme eintauschte. Mein Augenmerk hatte ich, wie eigentlich jedes Jahr, auf die Abteilung Heart Beat gerichtet.

Donnerstag sahen wir Frank Zappa, Phase II The Big Note von Frank Scheffer. Ich muss zugeben, dass ich in den 70-gern recht wenig an Zappas Musik interessiert war. Im Nachhinein eigentlich sehr schade, der Mann war wirklich ein Genie!

Freitag abend, auf besonderen Wunsch von Johannes, gings ins Cinema São Jorge. Es gab den Film Daft Punk Unchained von Hervé Martin-Delpierre. Ganz interessant, denn eigentlich wusste ich sehr wenig über die beiden Behelmten. So habe ich zum Beispiel gelernt, dass die Musik ihrer ersten Band als daft punky thrash kritisiert wurde, was sie dann später als Namen ihres neuen Projektes aufgriffen. Der Film ist aber kaum mehr als eine Webekampagne für die Gruppe.

Für Samstag hatten wir auch schon Karten, zwei weitere Filme von Frank Scheffer standen auf dem Programm, In the Ocean (in dem Film geht es um Steve Reich, Brian Eno, Louis Andriessen, Philip Glass und Bang on a Can) und Sonic Acts (Dokumentarfilm über die Avantgarde der elektronischen Musikszene mit Karlheinz Stockhausen, Pierre Henry, John Cage, Michel Waisvisz, Merzbow, Squarepusher und DJ Spooky).
Gänzlich unterwartet flatterte die Einladung von Freunden ins Haus, ein Wochenende mit ihnen im Alentejo zu verbringen. Es war möglich die Tickets umzutauschen, so konnten wir uns Samstag morgen Richtung Süden aufmachen. Das Wetter war zwar durchwachsen, Samstag regnete es recht viel, aber am Sonntag konnten wir sogar draussen zu Mittag essen.


Herbststimmung im Alentejo

Vier ganz Mutige sah ich im Meer!
Herbstlicher Pac-Man
Regenwolken
Apfel-Streusel-Kuchen zum Kaffee
Pilze auf Zapfen
Sieht aus wie ein Kuhfladen, ist aber ein Pilz
Warten auf die Wäsche


Sonntag abend nach dem Fussballspiel Benfica gegen Sporting (0:3) traten wir den Heimweg an. So kamen wir rechtig zum Film The One All Alone von Frank Scheffer über Edgard Varèse und seine Musik in Lissabon an.